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07.04.2017

14:17 Uhr

Tarifstreit der Systemgastronomie

Keine Einigung in Sicht

Vondpa

Die NGG fordert für Mitarbeiter in Schnellrestaurants mehr Geld. Doch die Kompromissbereitschaft des Bundesverbandes der Systemgastronomie scheint ausgereizt. Die Tarifverhandlungen geraten ins stocken.

Zahlreiche Mitglieder der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) demonstrierten am Checkpoint Charlie in Berlin für Lohnerhöhungen von sechs Prozent und einen deutlichen Abstand zum Mindestlohn für die unteren Lohngruppen. dpa

Kundgebung und Protestaktion der NGG

Zahlreiche Mitglieder der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) demonstrierten am Checkpoint Charlie in Berlin für Lohnerhöhungen von sechs Prozent und einen deutlichen Abstand zum Mindestlohn für die unteren Lohngruppen.

Wiesbaden Im Tarifstreit der Systemgastronomie hat es auch in der vierten Verhandlungsrunde keinen Durchbruch gegeben. Das Angebot der Arbeitgeber von vier Prozent mehr Geld wurde von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) am Freitag in Wiesbaden abgelehnt. Die NGG fordert für die bundesweit rund 100 000 Beschäftigten der Branche eine Erhöhung von sechs Prozent und für die unteren Lohngruppen einen deutlichen Abstand zum Mindestlohn. Verhandelt wird unter anderem für die Beschäftigten von Schnellrestaurants wie McDonald's, Burger King oder Pizza Hut.

Der Bundesverband der Systemgastronomie sei jederzeit zu einer Rückkehr an den Verhandlungstisch bereit, erklärte die Verhandlungsführerin Andrea Belegante. Mit dem Angebot sei jedoch die betriebswirtschaftliche Schmerzgrenze erreicht worden. Eine Gewerkschaftssprecherin nannte das Angebot der Arbeitgeber nach den abgebrochenen Gesprächen dagegen enttäuschend. Der Vorschlag beinhalte Leermonate für die Beschäftigten, sei über zwei Jahre gestreckt und liege deutlich unter den Vorstellungen der NGG.

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