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29.04.2018

17:30

Umwelthilfe-Chef Jürgen Resch

Wie die Große Koalition Deutschlands Diesel-Jäger Nummer eins ausbremst

Von: Dietmar Neuerer, Silke Kersting

Gegen Konzerne wie VW sollen Musterklagen möglich werden. Doch nicht jede Institution darf klagen. Das sorgt bei der Deutschen Umwelthilfe für Unmut.

In der Autoindustrie ist die Umwelthilfe gefürchtet: Es sei „wie ein Kreuzzug“, den die Organisation führe, sagte einmal ein ranghoher Auto-Manager. Maximilian Urschl / DUH

Demo der Deutschen Umwelthilfe.

In der Autoindustrie ist die Umwelthilfe gefürchtet: Es sei „wie ein Kreuzzug“, den die Organisation führe, sagte einmal ein ranghoher Auto-Manager.

Berlin Fast könnte man meinen, Jürgen Resch wolle es ganz alleine mit der deutschen Autobranche aufnehmen. Leidenschaftlich macht der Chef der Deutschen Umwelthilfe (DUH) Front gegen schmutzige Diesel-Autos. In seinem Kampf für saubere Luft in deutschen Großstädten treibt der 58-Jährige die Autobauer vor sich her - oft auch bis vor Gericht.

Resch würde das auch gerne tun, wenn die neue Musterfeststellungsklage in Kraft tritt. Doch die Große Koalition lässt ihn nicht.

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Kommentare (1)

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Herr Helmut Oser

02.05.2018, 13:00 Uhr

Herrn Reschs Organisation, die DUH, ist ein Abmahnverein und dieser hat sein Geschäftsmodell erweitert. Diesen Verein und Herr Resch als Öko-Lobbyist zu bezeichnen schlägt dem Faß den Boden aus. Das zeigt dass selbst das HB vor Fake News nicht zurück schreckt.
Wenn CDU-Pfeiffer fordert, Herr Resch solle offenlegen, wer die stimmberechtigten Mitglieder seines „angeblich gemeinnützigen Vereins“ seien und wer im Einzelnen seinen Verein finanziere, dann hat die CDU und Herr Pfeiffer mehr als Recht. „Die Union will jedenfalls bei der Musterfeststellungklage keine außer Rand und Band geratene Klageindustrie nach amerikanischem Vorbild, auch wenn sie sich als Umwelthilfe tarnt.“
Übrigens der Abmahnverein DUH und Herr Resch haben schon die nächste Klagewelle vorbereitet und zwar gegen den Benziner Direkteinspritzer wegen angeblichem zu hohem Partikelausstoß.
Solche getarnte Vereine, wo keiner weiß wer wirklich dahinter steht, hat angeblich nur 90 Mitglieder, vor allem wer diese Vereine finanziert, dürfen kein Klagerecht erhalten. In Wirklichkeit würde das neue Klagerecht doch meist durch eine getarnte Konkurrenz betrieben, uns Verbraucher würde dies nichts nützen, da nicht unsere Interessen im Fordergund stünden, sondern die Interessen der Finanziers dieser dubiosen Vereine bzw. Abmahnvereine.

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