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01.09.2019

16:25

Vermögen

Die Zahl der Privatiers in Deutschland steigt rasant

Von: Martin Greive

Trotz Niedrigzinsen erlebt die Gruppe der „Privatiers“ ein erstaunliches Comeback. Das ist Wasser auf die Mühlen der SPD und deren Forderung nach einer Vermögensteuer.

627.000 Menschen in Deutschland finanzierten ihren Lebensunterhalt „überwiegend“ aus eigenem Vermögen. dpa

Partylaune

627.000 Menschen in Deutschland finanzierten ihren Lebensunterhalt „überwiegend“ aus eigenem Vermögen.

Berlin Mit gerade mal 24 Jahren traf Jan Henning eine Entscheidung fürs Leben. Er war damals Filialleiter in einem Sportgeschäft, arbeitete 60 bis 70 Stunden die Woche. Der Verdienst war gut, aber für Freunde und Freizeit blieb kaum Zeit. So sollte sein Leben nicht ewig weitergehen.

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Kommentare (12)

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Herr Frank Heitmeyer

02.09.2019, 08:04 Uhr

Handelsblatt Abstieg auf SPIEGEL ONLINE Niveau! So einen schlechten Artikel habe ich im Handelsblatt selten gelesen.
Ideologisches Neidkampagnen Material durch manipulierend verdrehende Auswertung von Statistiken.
“So seien 40 Prozent der Privatiers schon im Rentenalter.”
Wer seine Rente frei finzanziert, ist ein Privatier, und kann ideologisch als Stimulans für Vermögenssteuer verwendet werden?
"Tatsächlich ist der Anteil der über 65-Jährigen an den Privatiers seit der Jahrtausendwende von 30 auf 40 Prozent gestiegen."
Dann sind es schlicht Rentner, die aus scheinbar ideologischen Gründen mitgezählt werden.
"Dies ergab eine Sonderauswertung, die das Statistische Bundesamt auf Anfrage des Handelsblatts vorgenommen hat.”
Die Linke ist für ein leistungsloses Grundeinkommen, es sei denn, man hat es sich selbst erarbeitet? Dann muß die Steuer erhöht werden? Leistung darf sich nicht lohnen, und Früchte müssen umverteilt werden, dann ist es gerecht. Wie schlecht.
StaMoKap ist toll? Umerziehungslager und Grenzen mit Selbstschußanlagen? Sozialpunkte System mit totaler Überwachung?

Herr Hans Henseler

02.09.2019, 11:39 Uhr

Der Kommentar von Herrn Heitmeyer ist ein wenig ueberzogen, aber im Grunde hat er recht.
Die Freiberufler haben keine staatl Rentenversicherung und muessen also vorsorgen. Darueber hinaus haben wir Spitzensporter und andere Kurzzeitverdiener, Lottomillionaere,
Vorstaende, Aufsichtsratmitglieder und auch erfolgreiche Anleger. Von denen die ihr Kapital
in den Sand gesetzt haben, spricht keiner. und und. Und ich glaube, es war im Handelsblatt, wo ein Artikel kam wie man sich in relativjungen Alter unabhaendig von Arbeit machen koenne. Wie das allerdings mit einem Startkapital von € 115.000 gehen soll, weiss ich nicht.

Herr Hans Henseler

02.09.2019, 11:41 Uhr

Noch eine Frage zum Artikel: Welches Einkommen haben diese Privatiers denn. Wenn das
auf Hartz 4 - Niveau liegt, dann sind ja eigentlich auch alle Sozialhilfe-Bezieher Privatiers
weil ihr Einkommen nicht aus Arbeit kommt.

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