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27.11.2022

15:47

Verteidigung

Schlechter aufgestellt als vor dem Ukraine-Krieg – Warum der Ausbau der Bundeswehr stockt

Von: Martin Murphy, Frank Specht

PremiumDie Rüstungsindustrie ist unzufrieden mit der Regierung. Die Aufrüstung der Bundeswehr ist festgefahren – nicht einmal dringend benötigte Munition kann der Bund anschaffen.

Erste Beschaffungsvorlagen für das Projekt sollen dem Haushaltsausschuss noch bis Mitte Dezember vorgelegt werden. Reuters

Kampfjet Lockheed Martin F-35

Erste Beschaffungsvorlagen für das Projekt sollen dem Haushaltsausschuss noch bis Mitte Dezember vorgelegt werden.

Berlin In der Rüstungsindustrie ist der Groll auf die Bundesregierung groß. Nach dem Ausbruch des Ukrainekriegs im Februar hatte die Politik bei Rheinmetall, Airbus und anderen Firmen Vorschläge für eine schnelle Aufrüstung der Bundeswehr gefordert. „Sitzungen wurden ad hoc einberufen, Lieferlisten angefordert – herausgekommen ist dabei nichts“, sagte der Vorstandschef eines größeren Herstellers. Im Gegenteil: Bisher seien nur US-Firmen Aufträge fest zugesagt worden. „Wir Deutschen gehen leer aus.“ So einfach allerdings, mahnt ein anderer Manager an, sei es nicht. „Jede Seite, auch die Industrie, trägt zu der Misere bei.“

Fest steht jedenfalls: Von der versprochenen Ausrüstungsoffensive ist zurzeit nicht viel zu sehen. Weil viel Material, etwa Haubitzen und Munition, an die Ukraine abgegeben wurde, stehen die deutschen Streitkräfte heute vielmehr noch „blanker“ da als zu Kriegsbeginn. Nach den USA und Großbritannien zählt Deutschland zu den größten Waffenlieferanten des ukrainischen Militärs. Aufgefüllt wurden die Depots seitdem nicht mehr.

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