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03.04.2022

13:30

Wahl

Umfrage zur NRW-Landtagswahl: CDU und SPD weiter fast gleichauf

Bei der Landtagswahl sind die SPD und die CDU fast gleich auf. Nur der Herausforderer Kutschaty ist noch nicht so beliebt wie Ministerpräsident Wüst.

Die SPD-NRW hat ihren Wahlkampfauftakt in Essen gestartet. IMAGO/Political-Moments

Wahlplakate der SPD hängen in Essen

Die SPD-NRW hat ihren Wahlkampfauftakt in Essen gestartet.

Düsseldorf, Köln Rund sechs Wochen vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen liefern sich CDU und SPD einer Meinungsumfrage zufolge in der Wählergunst weiter ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Die regierende CDU um Ministerpräsident Hendrik Wüst käme - wäre die Wahl schon an diesem Sonntag gewesen - auf 31 Prozent. Das berichtete das WDR-Magazin „Westpol“ am Sonntag auf Basis einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap.

Die SPD mit Herausforderer Thomas Kutschaty liege nur knapp dahinter bei 30 Prozent. Beide Parteien konnten im Vergleich zu einer Erhebung Ende Januar etwas zulegen - die CDU um 3 Prozentpunkte, die SPD um 2 Prozentpunkte.

Die drei anderen bisher im Landtag vertretenen Parteien verzeichnen dagegen im Vergleich zur Januar-Umfrage Verluste. Die Grünen wären mit 15 Prozent (minus 2 Prozentpunkte) drittstärkste Kraft vor der FDP mit 8 Prozent (ebenfalls minus 2 Prozentpunkte). Während die AfD mit 7 Prozent (minus 1 Prozentpunkt) weiter im Landtag vertreten wäre, müsste die Linke laut der Umfrage mit 4 Prozent (plus 1 Prozentpunkt) um eine Rückkehr in das Landesparlament zittern.

Für eine Neuauflage der regierenden Koalition aus CDU und FDP würde es bei diesen Werten nicht reichen, so der WDR. Rechnerisch möglich wären neben einer CDU-geführten großen Koalition auch knapp ein schwarz-grünes Bündnis sowie ein Jamaika-Bündnis aus CDU, Grünen und FDP. Die SPD wiederum könnte wie im Bund eine Ampelkoalition mit Grünen und FDP anstreben.

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    Wüst bleibt beliebt

    Im direkten Vergleich liegt Ministerpräsident Wüst der Umfrage zufolge deutlich vor seinem Konkurrenten Kutschaty – auch wenn dieser etwas aufgeholt hat. Wenn die Wähler den Regierungschef von NRW direkt wählen könnten, würden sich demnach 40 Prozent (minus 3 Prozentpunkte im Vergleich zum Januar) für Wüst entscheiden und 27 Prozent (plus 6 Prozentpunkte) für Kutschaty. Die Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen sind am 15. Mai zur Wahl eines neuen Landtags aufgerufen.

    Wahlumfragen sind generell mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten. Grundsätzlich spiegeln Umfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf den Wahlausgang.

    Von

    dpa

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