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14.01.2022

12:06

Wirtschaftspolitik

Der neue Mister Mittelstand: „Unternehmen auch künftig nicht im Stich lassen“

Von: Teresa Stiens

Von Coronahilfen bis Superabschreibungen: Michael Kellner, Mittelstandsbeauftragter der Bundesregierung, sagt Unternehmen Unterstützung zu – und gibt einen optimistischen Ausblick.

Mittelstandsbeauftragter verspricht Wirtschaft Unterstützung imago images/Future Image

Mittelstandsbeauftragter Michael Kellner

Der Grünenpolitiker möchte Unternehmen in der Pandemie unterstützen.

Seit knapp einer Woche ist der Grünen-Politiker Michael Kellner nicht nur parlamentarischer Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, sondern auch neuer Mittelstandsbeauftragter der Bundesregierung. Seine Rolle: vor allem Bindeglied zwischen der Bundesregierung und den deutschen Unternehmen zu sein.

Bei der Bundestagung des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft versprach er deshalb größtmögliche Unterstützung für die Wirtschaft während der Pandemie. „Die Bundesregierung wird betroffene Unternehmen auch künftig nicht im Stich lassen“, sagte Kellner.

Trotz Corona, der Sorgen wegen der Inflation und weltweiter Lieferengpässe sei die deutsche Wirtschaft robust, sagte Kellner. Dennoch beobachte die Politik die aktuelle Lage sehr genau.

Die Überbrückungshilfen IV, die in der vergangenen Woche gestartet sind, bezeichnete er als schnelle und wirksame Hilfe. „Das bedeutet für Unternehmen und ihre Beschäftigten Planungssicherheit“, sagte Kellner. Der parlamentarische Staatssekretär erkannte auch an, dass den Unternehmen durch verschärfte Vorgaben der Politik, wie pandemiebedingte 3G- und 2G-Regelungen, Mehrkosten und Mehraufwand entstanden seien.

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    Vor allem die Kontrolle der Zutrittsbeschränkungen sei eine große Schwierigkeit für viele. Auch hier versprach Kellner Entlastung: „Sach- und Personalkosten zur Kontrolle von Zutrittsbeschränkungen sind in der Überbrückungshilfe künftig förderfähig“, erklärte er.

    Politik will Neustart ermöglichen

    Beim Blick in die Zukunft prophezeite Kellner, dass es eine Zeit nach Corona geben werde. „Ja, sie wird kommen“, sagte er und sprach von einem „Neustart“, den die Politik ermöglichen wolle. Dazu sei allerdings ein innovations- und investitionsfreundliches Umfeld nötig, das unter anderem durch schnellere Planungen und Genehmigungen geschaffen werden solle.

    Auch die im Koalitionsvertrag vereinbarten „Superabschreibungen“ würden Unternehmen bei der Überwindung der Pandemiefolgen und bei ihren Klimaschutz- und Digitalisierungsanstrengungen entlasten. Der Grünen-Politiker versprach zudem eine beschleunigte Energiewende durch den Ausbau der erneuerbaren Energien und ein novelliertes Klimaschutzgesetz.

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