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07.05.2019

11:21

Europawahl

EVP-Spitzenkandidat Weber spricht sich gegen CO2-Steuer aus

Manfred Weber fordert anstelle einer CO2-Steuer technologische Lösungen. Unter einer Bepreisung würden die „Schwächeren in der Gesellschaft“ leiden.

Laut Manfred Weber würde eine CO2-Steuer die Preise fürs Autofahren und Heizen erhöhen. dpa

Manfred Weber

Laut Manfred Weber würde eine CO2-Steuer die Preise fürs Autofahren und Heizen erhöhen.

Berlin Der Spitzenkandidat der EVP bei der Europawahl, Manfred Weber, hat sich gegen eine CO2-Steuer ausgesprochen. „Ich glaube an technologische Lösungen, ich glaube nicht an neue Steuern, wie wir sie jetzt in Deutschland diskutieren“, sagte Weber am Dienstag im ZDF-„Morgenmagazin“. Eine CO2-Steuer würde unter anderem die Preise fürs Autofahren und Heizen erhöhen. Das müssten vor allem die bezahlen, „die zu den Schwächeren in der Gesellschaft gehören“. Er wolle nicht regulieren, wie oft man fliegen dürfe, sondern, dass Airbus einen Flieger baut, der kein CO2 mehr ausstößt, sagte der CSU-Politiker.

Das werde aber noch lange dauern, entgegnete die Grünen-Spitzenkandidatin Ska Keller in derselben Sendung. Man müsse aber sofort handeln. „Je länger wir warten, desto radikalere Maßnahmen müssen wir ergreifen“, sagte Keller. Die Grüne sprach sich für eine feste Bepreisung von CO2-Emissionen aus. Der Preis müsse bei mindestens 40 Euro pro Tonne liegen. Das derzeitige System des Emissionshandels sei zu billig und gelte für zu wenige Teile der Wirtschaft, kritisierte Keller.

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Von

dpa

Kommentare (1)

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Herr Andre Peter

07.05.2019, 14:34 Uhr

Die CO2 Steuer ist so etwas wie ein Ablas der katholischen Kirche - nur eben von der grünen - linken Ideologen gefordert.
Diese Steuer bringt nichts außer einer Steuererhöhung. Das irgendwelche sozial benachteiligten davon profitieren sollen. glaube ich nicht. Das EEG Gesetz trifft die Ärmsten, sie zahlen die erhöhten Strom- und Nahrungsmittelpreise, die sich aus den grünen Ideologien ergeben.

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