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++ Liveblog zur Griechenland-Krise ++

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Griechenland bittet IWF um Zahlungsaufschub

+++ Tsipras Stellvertreter wollte EU-Angebot annehmen +++

Nach Angaben des griechischen Journalisten Nick Malkoutzis, Chefredakteur der englischsprachigen Ausgabe der Zeitung „Kathimerini“, hat der stelltvertretende griechische Ministerpräsident der Regierung geraten, das Angebot der Gläubiger anzunehmen. Yanis Dragasakis soll Premier Tsipras zudem die Absage des Referendums empfohlen haben, schrieb Malkoutzis via Twitter.

+++ Griechenland bot Absage des Referendums gegen Finanzhilfen +++

Aus Euro-Zonen-Kreisen verlautet, die griechische Regierung habe der Euro-Gruppe angeboten, sich für ein „Ja“ beim Referendum einzusetzen oder die Volksabstimmung abzusagen, wenn man sich auf neue Finanhilfen verständigen könne.

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    +++ Athen bitte IWF erneut um Zahlungsaufschub +++

    Die griechische Notenbank bittet nach Angaben von Vize-Regierungschef Yannis Dragasakis die EZB, eine Erhöhung der ELA-Nothilfen in Betracht zu ziehen. Zudem habe Athen beim IWF einen Antrag gestellt, die fällige Rate von 1,6 Milliarden Euro aufzuschieben, sagt er dem Staatsfernsehen.

    +++ Euro-Finanzminister lehnen Verlängerung ab +++

    Die Euro-Finanzminister haben die Bitte Griechenlands um Verlängerung des um Mitternacht auslaufenden Hilfsprogramms abgelehnt. Dies teilte Euro-Gruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem am Dienstagabend mit. Damit verliert das pleitebedrohte Land endgültig den Zugriff auf Hilfsmittel von insgesamt rund 18 Milliarden Euro. Für eine erneute Verlängerung des Programms sei es zu spät, sagte Dijsselbloem.

    +++ Telefonkonferenz der Euro-Finanzminister wird Mittwoch fortgesetzt +++

    Die Telefonkonferenz der Euro-Finanzminister zur Griechenland-Krise ist am Dienstagabend beendet worden und wird nach Angaben Athener Regierungskreise am Mittwoch fortgesetzt.

    +++ EZB berät erneut über Nothilfen für griechische Banken +++

    Die Europäische Zentralbank wird nach Worten des österreichischen Notenbankchefs Ewald Nowotny am Mittwoch erneut über die Nothilfen für griechische Banken diskutieren. Zugleich äußerte das EZB-Ratsmitglied am Dienstag in Wien scharfe Kritik an den Verantwortlichen in der griechischen Regierung. Seiner Einschätzung nach hätten sie bei den Verhandlungen zu einer möglichen Verlängerung des zweiten Hilfsprogramms für Griechenland „Poker“ gespielt.

    +++ Athen legt am Mittwoch neue Vorschläge vor +++

    Griechenland wird nach den Worten von Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem am Mittwoch neue Vorschläge in der Schuldenkrise unterbreiten. Die Eurogruppe werde am selben Tag darüber beraten, sagte er am Dienstagabend.

    Kommentare (130)

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    Account gelöscht!

    30.06.2015, 07:47 Uhr

    Es wird Zeit einen endgültigen Schlussstrich zu ziehen.
    Wie lange wollen wir uns noch von der griechischen Regierung am Nasenring durch die Euroarena ziehen lassen? Wenn die rechtliche Lage die ist, dass wir niemandem aus der €urozone entlassen können und die Griechen unbedingt den €uro behalten wollen, gibt es noch eine weitere Möglichkeit. Lassen wir den Griechen und dem Rest der €urofanatiker ihren geliebten € und führen den Dexist durch. Ich weiß viele sehen dadruch unsere Wirtschaft und unser weltpolitische Stellung mehr als in Gefahr, aber das hat vor dem € perfekt funktioniert, jetzt muss mir einer erklären warum das nicht auch zukünftig funktionieren soll. Beispiele gefällig. Schweiz, England, Norwegen, Schweden, Dänemark etc. Der leidtragenden griechischen Bevölkerung können wir trotzdem helfen, und sei es mit Lebensmittelpaketen.

    Account gelöscht!

    30.06.2015, 08:14 Uhr

    @ Alfred Hirt
    Griechenland ist nur der Anfang. Ende des Jahres wird Spanien anfangen aufzubegehren. Es sind nicht Griechenland oder andere EURO-Schuldenländer, die an den Pranger zu stellen sind, es ist diese heuchlerische und willkürliche EURO Politik von Merkel, Schäuble, Draghi und anderen Großfinanzmarrionetten. Vor dem EURO hätte erst einmal eine tragfähige Wirtschafts- und Sozialpoltiik in Europa (in den Ländern) vereinheitlicht werden müssen. Und von der Wirtschaftsleistung und Sozialstandards haben wir noch erhebliche Gefälle in Europa zu verzeichnen. Deutschland als Primus mit weiten Vorsprung voraus und die anderen EURO Länder sind teilweise noch auf einen den Stand von Entwicklungsländern mit geringer Wirtschaftsleistung und staatlichen Sozial-Steuerstrukturen.
    Das ist das Problem einer EURO/EU Politik, deren Versagen immer offensichtlicher zu Tage tritt. Und Merkel hat von Anfang an die Weichen mit dem Maastricher Vertragsbruch (ESM) auf die Spaltung der EURO und EU gestellt.
    Eine Politische Führungskraft hätte auf den Einhalt des Maastricher Vertrages gepocht! Merkel ist hier eingeknickt!

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