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23.11.2022

13:51

Angriffe aus Russland

Ukraine steht vor hartem Winter – Versorgungssystem zeigt sich bislang sowjetisch robust

Von: Ivo Mijnssen

PremiumRussland zerstört gezielt die ukrainische Infrastruktur, um die Bevölkerung zu demoralisieren. Doch zum Kollaps kam es bisher nicht. Das liegt auch an der besonderen Struktur der Netze.

Russische Raketen treffen immer wieder die Stromversorgung der Bevölkerung. IMAGO/NurPhoto

Stromausfall in Lviv

Russische Raketen treffen immer wieder die Stromversorgung der Bevölkerung.

Kiew, Krywyj Rih Die abendliche Heimkehr der Ukrainer gleicht einer Prozession von Glühwürmchen. In den dunklen Hinterhöfen tanzen kleine Lichter, allein und in Gruppen. Es sind Menschen, die mit ihren Handys, Stirn- und Taschenlampen den Weg von der Bushaltestelle zum Hauseingang erhellen.

Rund um die Kiewer Siedlung Posnjaki ist die Straßenbeleuchtung ausgeschaltet, es fehlt der Strom. Seit dem 10. Oktober nimmt Russland gezielt die wichtigsten Teile der Infrastruktur ins Visier. Seither sind die großen Städte regelmäßig dunkel.

Vor einer Woche verübte Moskau in der bisher größten Attacke über 90 Raketen- und Drohnenangriffe. Beinahe die Hälfte des ukrainischen Energiesystems sei funktionsunfähig, erklärte die Regierung am Freitag. Sie erklärte aber nicht eindeutig, ob die entsprechenden Anlagen zerstört oder lediglich beschädigt sind.

Auch wenn die Spezialisten die Reparaturen so schnell wie möglich ausführen, müssen sich die Bewohner des kriegsversehrten Landes auf einen kalten und dunklen Winter gefasst machen.

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