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27.04.2017

16:23 Uhr

„Die Simpsons“

Düsteres Bild von Trumps 100 ersten Tagen

Donald Trump hat die ersten 100 Tage als Präsident der Vereinigten Staaten hinter sich gebracht. Die Kultserie „Die Simpsons“ greift dies auf, zeichnet jedoch ein düsteres Bild.

Die Macher der Kultserie „Die Simpsons“ haben US-Präsident Donald Trump vor dessen 100. Tag im Amt aufs Korn genommen. In einem kurzen Zeichentrickfilm liegt der animierte Trump im Weißen Haus im Bett und reflektiert über seine ersten Monate als Präsident. Darin zählt er seine Errungenschaften der bisherigen Zeit auf – etwa das Verbessern seines Golf-Handicaps und das Vergrößern seiner Anhängerschaft auf Twitter. Screenshot Youtube

100 Tage – ein Kurzfilm

Die Macher der Kultserie „Die Simpsons“ haben US-Präsident Donald Trump vor dessen 100. Tag im Amt aufs Korn genommen. In einem kurzen Zeichentrickfilm liegt der animierte Trump im Weißen Haus im Bett und reflektiert über seine ersten Monate als Präsident. Darin zählt er seine Errungenschaften der bisherigen Zeit auf – etwa das Verbessern seines Golf-Handicaps und das Vergrößern seiner Anhängerschaft auf Twitter.

New YorkGewitter über dem Weißen Haus, Chaos innen drin: Die Macher der Zeichentrickserie „Die Simpsons“ haben ein düsteres Bild der ersten 100 Amtstage von US-Präsident Donald Trump gezeichnet. Eine Vorschau auf die Folge, die am Sonntag beim US-Sender Fox ausgestrahlt werden soll, veröffentlichten sie am Donnerstag beim Kurznachrichtendienst Twitter.

„100 Tage im Amt und so viel erreicht“, sagt ein im Bett liegender Donald Trump, dessen Haare sich als kleiner Hund entpuppen. Unter anderem habe er sein Golf-Handicap gesenkt und die Zahl seiner Twitter-Fans erhöht. „Und schließlich dürfen jetzt Bären im Winterschlaf erschossen werden. Meine Jungs werden sich freuen.“

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Die Steuerpläne von Präsident Trump könnten den USA so hohe Haushaltsdefizite wie in der Reagan-Ära bescheren. Denn in Trumps Rechnung klafft eine riesige Lücke – es drohen Verwerfungen in der Weltwirtschaft.

Währenddessen gehen sich in einem anderen Raum des Weißen Hauses seine Mitarbeiter Jared Kushner und Stephen Bannon an die Kehle, Sprecher Sean Spicer hat sich bereits erhängt und Mitarbeiterin Kellyanne Conway weigert sich, ihn zu ersetzen. Trump-Tochter Ivanka hat Richterin Ruth Bader Ginsburg im Obersten Gerichtshof ersetzt und macht dabei Werbung für ihre Robe und Ohrringe, die gekauft werden können.

Auch die Familie Simpson lässt die Trump-Präsidentschaft nicht kalt: Mutter Marge schluckt Tabletten und Opa Simpson soll dorthin abgeschoben werden, wo er herkommt. „Dabei kann ich mich gar nicht mehr daran erinnern, wo das ist.“

Die ersten 100 Tage im Amt – was bisher geschah

Einige Versprechen wurden eingelöst, einige nicht

US-Präsident Donald Trump hat in den ersten 100 Tagen im Amt versucht, einige Versprechen aus dem Wahlkampf einzulösen - und musste mehrmals Niederlagen einstecken. Zugleich hat er mit Twittergewitter, Angriffen auf Medien und politischen Kehrtwendungen verwirrt.

23. Januar 2017

Die USA machen den angekündigten Rückzug aus dem transpazifischen Handelsabkommen TPP wahr. Trump unterzeichnet einen entsprechenden Erlass.

25. Januar

Trump beauftragt per Erlass das Heimatschutzministerium, den Bau einer Grenzmauer zu Mexiko in die Wege zu leiten.

27. Januar

Trump verfügt einen 90-tägigen Einreisestopp für Menschen aus sieben islamisch geprägten Ländern. Am 3. Februar unterbindet ein Bundesrichter in Seattle das Vorhaben vorläufig.

31. Januar

Trump benennt den konservativen Juristen Neil Gorsuch zum Richter am höchsten US-Gericht. Gorsuch wird am 7. April vom US-Senat bestätigt und am 10. April vereidigt.

13. Februar

Der Nationale Sicherheitsberater der US-Regierung, Michael Flynn, tritt zurück. Hintergrund ist ein Gespräch mit dem russischen Botschafter noch vor Antritt der neuen Regierung.

21. Februar

Die Regierung erweitert die Gruppe von Einwanderern, die festgenommen und abgeschoben werden können.

6. März

Trump unterzeichnet ein neues Einreiseverbot für Menschen aus nunmehr sechs vorwiegend muslimischen Ländern. Der Irak ist nicht mehr dabei. Am 15. März stoppt unter anderen ein Bundesrichter in Hawaii das Einreiseverbot vorerst.

24. März

Die Republikaner ziehen den von Trump unterstützten Gesetzentwurf für eine neue Gesundheitsversorgung kurz vor der Abstimmung im Parlament mangels Erfolgsaussichten zurück.

28. März

Der Präsident unterzeichnet ein Dekret, mit dem Kernstücke der Umweltpolitik der Vorgängerregierung aufgeweicht werden sollen.

7. April

Trump lässt im Bürgerkriegsland Syrien als Reaktion auf einen mutmaßlichen Giftgasangriff einen Luftwaffenstützpunkt der Armee von Präsident Baschar al-Assad bombardieren. Das belastet die Beziehungen zu Assads Verbündetem Russland.

8. April

Angesichts wachsender Spannungen wegen des nordkoreanischen Atom- und Raketenprogramms kündigen die USA an, Kriegsschiffe in Richtung der geteilten koreanischen Halbinsel zu schicken. Trump setzt auf die Hilfe Chinas, hat aber auch gedroht, Nordkorea notfalls im Alleingang zu stoppen.

13. April

Das Pentagon bestätigt, dass US-Streitkräfte in Afghanistan eine riesige Bombe des Typs GBU-43 eingesetzt haben - auch bekannt als „Mutter aller Bomben“. Der Abwurf über der Provinz Nangarhar habe Tunnel der Terrormiliz Islamischer Staat sowie dessen Kämpfer zum Ziel gehabt.

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Von

dpa

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