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01.10.2022

11:00

Energiekrise

Drohender Transitstopp: Warum Russland so lange Gas durch die Ukraine lieferte

Von: Ivo Mijnssen

PremiumDie Explosionen an den Gaspipelines in der Ostsee erfassen auch die Ukraine. Sie rücken eine erstaunliche Energiepartnerschaft zweier Kriegsgegner in den Fokus.

Gazprom droht damit, seine Lieferungen durch die Ukraine einzustellen. imago/ZUMA Press

Ukrainischer Arbeiter an einer Gaspipeline

Gazprom droht damit, seine Lieferungen durch die Ukraine einzustellen.

Wien Die Unterwasser-Explosionen an den Nord-Stream-Pipelines bei Bornholm erschüttern nicht nur die europäischen Energiemärkte. Sie erfassen nun auch die Ukraine. Am Mittwoch verdichteten sich die Hinweise darauf, dass die Anschläge Teil einer Strategie Moskaus sind, die Gaslieferungen nach Europa radikal zu verknappen: So drohte das staatlich kontrollierte russische Unternehmen Gazprom damit, seine Lieferungen durch die Ukraine ganz einzustellen.

Vordergründig geht es um einen rechtlichen Disput, eigentlich aber um den Krieg. Russische Truppen besetzten nach ihrer Invasion den Ort Nowopskow in der Oblast Luhansk, wo die Gaspipeline Sojus ukrainisches Gebiet erreicht. Da der nationale Netzbetreiber keine Kontrolle mehr darüber ausüben kann, fordert er seit Mai eine Verschiebung der Durchflüsse nach Norden, wo die Trasse Bratstwo (Bruderschaft) durch Gebiet verläuft, das Kiew beherrscht.

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