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05.08.2022

12:12

Energiepolitik

Lithium, Kupfer, Seltene Erden: Europa rüstet sich für globales Rennen um Rohstoffe

Von: Moritz Koch

Russisches Gas ist längst nicht mehr das größte Problem: Für die Energiewende muss sich Europa wichtige Mineralien sichern – und ist dabei von einem viel mächtigeren Land abhängig.

Brüssel In den hektischen Wochen nach dem russischen Überfall auf die Ukraine machten Kanzleramt und Wirtschaftsministerium eine alarmierende Entdeckung: In den Ministerien hatte sich niemand systematisch mit der Frage „Was wäre, wenn?“ beschäftigt. Es gab keinen Notfallplan für einen Stopp der Gasversorgung aus Russlandnur blindes Vertrauen auf die Zuverlässigkeit des russischen Regimes. Ein ähnliches Szenario droht nun bei wichtigen Rohstoffen wie Seltenen Erden oder Lithium.

Beim Gas ist der Notfall schon eingetreten: Die russische Rohstoff-Erpressung trifft ein unzureichend vorbereitetes Land. Das soll der Bundesrepublik nicht noch einmal passieren.

Deswegen bemüht sich das Wirtschaftsministerium unter Vizekanzler Robert Habeck auch darum, die Abhängigkeiten bei Mineralien wie Seltenen Erden zu verringern. Der Grünen-Politiker hat seine Parteifreundin Franziska Brantner damit beauftragt, die Versorgung mit „nicht-energetischen Rohstoffen“ sicherzustellen. Dahinter steht nichts weniger als eine Abkehr vom bisherigen Globalisierungsmodell.

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