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19.06.2019

20:25

Energiesektor

US-Umweltbehörde EPA nimmt Kohlestrom-Regulierung aus Obama-Zeit zurück

Die Trump-Regierung will mehr Kohlekraftwerke ans Netz bringen. Die US-Energiewirtschaft muss ihre Kohlendioxid-Emissionen daher weniger stark senken.

Mit der neuen Regelung muss die US-Energiewirtschaft ihre Kohlendioxid-Emissionen bis 2030 im Vergleich zum Niveau von 2005 nur noch um 35 Prozent senken. AP

Kohlekraftwerk im US-Bundesstaat Wyoming

Mit der neuen Regelung muss die US-Energiewirtschaft ihre Kohlendioxid-Emissionen bis 2030 im Vergleich zum Niveau von 2005 nur noch um 35 Prozent senken.

WashingtonDie US-Umweltbehörde EPA hat Regulierungen für Kohlekraftwerke aus der Regierungszeit von Präsident Barack Obama zurückgenommen. Der von US-Präsident Donald Trump eingesetzte EPA-Chef Andrew Wheeler – ein früherer Lobbyist für die Kohlebranche – erwartet, dass nun nach zahlreichen Schließungen in den vergangenen Jahren wieder mehr Kohlekraftwerke ans Netz gehen werden. „Wir fördern und nutzen unsere Kohle in den Vereinigten Staaten sauberer als unsere internationalen Wettbewerber“, sagte Wheeler am Mittwoch.

Mit der neuen Regelung muss die US-Energiewirtschaft ihre Kohlendioxid-Emissionen bis 2030 im Vergleich zum Niveau von 2005 nur noch um 35 Prozent senken. Das ist einem Bericht der „Washington Post“ zufolge weniger als die Hälfte dessen, was Experten als notwendig ansehen, um eine katastrophale Erderwärmung zu vermeiden.

Dem Bericht zufolge mindert die Branche derzeit ihren Ausstoß ohnehin stärker als selbst die Obama-Regelungen vorsehen – vor allem wegen einer Abkehr von der Kohle hin zu Gaskraftwerken. Durch neue Fördermethoden ist US-Gas extrem billig geworden und für Investoren in der Energiebranche damit attraktiv. Große Energieversorger sind Selbstverpflichtungen zur Treibhausgasreduzierung von 40 bis 60 Prozent eingegangen.

Kohlestrom ist weltweit auf dem Rückzug und wird von Investoren zunehmend gemieden – aus ökologischen und ökonomischen Überlegungen. Wheeler verwies am Mittwoch jedoch darauf, dass unter anderem der Ausstoß von Schwefel und Quecksilber in Kohlekraftwerken in den vergangen 30 Jahren deutlich zurückgegangen sei. Auch beim Feinstaubausstoß lägen die USA deutlich unter Konkurrenten wie China oder auch Deutschland. Es dürfe chinesischer Kohle nicht das Feld überlassen werden.

Die Opposition in den USA und Umweltschützer schlugen dagegen Alarm. In einigen Staaten sind Klagen gegen die Neuregelungen in Vorbereitung. Präsident Trump hat die Neuerung als Teil seines wirtschaftsfreundlichen Deregulierungskurses gepriesen.

Brexit 2019

Von

dpa

Kommentare (1)

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Frau Nicole Bartels

20.06.2019, 13:19 Uhr

Es ist eine Schande wie die Regierung Trump die Pariser Weltklimaabkommen missachtet und in Zeiten des Klimaschutz wiederum zur Kohleförderung zurücktreten will.
Dabei gibt es revolutionäre Alternativen - die Energie der Zukunft Neutrino-Energy. Hier steckt genau die Lösung - nichtsichtbare Strahlenspektren, z.B. in den Neutrinos, jenen hochenergetischen kleinsten Teilchen, die Strom aus Atomenergie und fossilen Rohstoffen ablösen werden. Neutrinos treffen mit hoher Geschwindigkeit und enormen Energiemengen auf die Erde, und zwar mit 60 Milliarden Teilchen pro Quadratzentimeter pro Sekunde. Da stimmen die entsprechenden Aussagen der Grundlagenforschung überein.Auch wenn das einzelne Teilchen nur eine verschwindend geringe Masse hat, am Ende macht es die Summe aus. Pro Tag erreicht uns mehr unsichtbare Strahlungsenergie, als alle noch verbleibenden fossilen Rohstoffe gemeinsam haben. Das gilt auf und im Wasser, im Gebirge sowie im Flachland, unter und über der Erde, einfach überall und das 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr. Das sind mehr als 5.000 Jahre Weltenergiebedarf an einem einzigen Tag!
Die Idee der Neutrino Energy Group ist es, diese nichtsichtbaren Strahlenspektren in den nächsten Dekaden schrittweise als neuen Rohstoff für erneuerbare Grundlastenergie zu nutzen, die Energieproduktion aus Atomenergie und fossilen Rohstoffen abzulösen und mit Vermeidung von CO2 das Klima zu stabilisieren.
In den USA sind unendliche Geldsummen für andere Nasa-Entwicklungen vorhanden. Warum nicht jetzt dort innovativ auf Neutrino-Energy umrüsten?
https://m.tagesspiegel.de/advertorials/ots-presseportal/neutrino-energy-klimaschutz-warum-die-wahre-loesung-noch-immer-tabu-ist-co2-ausstoss-in-naher-zukunft-mit-neutrino-technologie-nachhaltig-beenden/24476230.html

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