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27.04.2022

12:25

Energiesicherheit

Kein russisches Gas für Polen und Bulgarien: Was bedeutet der Lieferstopp für Europa und Deutschland?

Von: Christoph Herwartz, Moritz Koch, Kathrin Witsch

PremiumMoskau macht Ernst und stellt erste Gaslieferungen nach Europa ein. Das ist auch eine Warnung an Deutschland. Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Seit 2014 wird das europäische Gasnetz darauf vorbereitet, möglichst auch ohne russisches Gas auszukommen. ZB

Gasverdichterstation

Seit 2014 wird das europäische Gasnetz darauf vorbereitet, möglichst auch ohne russisches Gas auszukommen.

Brüssel, Düsseldorf Jahrzehntelang baute die Energiepolitik Europas und speziell Deutschlands auf der Vertragstreue Russlands auf. Spätestens jetzt ist klar, dass Moskau an einer stabilen Energiepartnerschaft nicht mehr interessiert ist.

Der russische Energiekonzern Gazprom hat die Erdgaslieferungen an Polen und Bulgarien in der Nacht zum Mittwoch abrupt gestoppt. Zur Begründung hieß es aus Moskau, die Länder hätten sich geweigert, der russischen Forderung nachzukommen, Gas in Rubel zu bezahlen. 

Der Gaspreis reagierte am Mittwoch sofort auf die erneute Eskalation auf dem Markt und sprang um mehr als 20 Prozent auf 118 Euro je Megawattstunde (MWh), das ist der höchste Stand seit knapp vier Wochen. Im Vergleich zum April 2021 ist das Gas mittlerweile fast siebenmal teurer.

Im Tagesverlauf entspannten sich die Preise wieder etwas. Das liege vor allem daran, dass nicht mit einer physischen Knappheit zu rechnen sei, sagen Experten von Energy Brainpool. Der Markt bleibe aber extrem volatil.

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    Kommentare (3)

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    Account gelöscht!

    27.04.2022, 14:12 Uhr

    "Im Vergleich zum April 2021 ist das Gas mittlerweile fast siebenmal teurer."
    Und trotzdem besteht unser Land derzeit aus mehrheitlich kriegsgeilen Politiker*innen und die Wähler bejubeln das auch noch.

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