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05.04.2022

07:57

Europaweite Ausweisungen

Spionage-Krieg: Wie Europa versucht, das russische Agentennetz zu zerschlagen

Von: Mathias Brüggmann

PremiumDie EU geht in konzertierter Aktion gegen russische Agenten vor. Einer der Gründe: Die Staaten wollen Waffenlieferungen an die Ukraine sicher ans Ziel bringen.

Russland hat in den vergangenen Jahren methodisch ein großes Netz von Agenten in Europa aufgebaut. dpa

Demonstration gegen Putin in Madrid

Russland hat in den vergangenen Jahren methodisch ein großes Netz von Agenten in Europa aufgebaut.

Berlin Europaweit werden in diesen Tagen russische Spione ausgewiesen. Zuletzt wies Italien am Dienstag 30 russische Diplomaten aus Sicherheitsgründen aus und Dänemark gab die Ausweisung von 15 russischen Diplomaten bekekannt. Estland und Lettland schlossen russische Konsulate.

Am Montag erklärte die Bundesregierung 40 russische Diplomaten zu „unerwünschten Personen“. Binnen fünf Tagen müssen diese Botschafts- und Konsulatsmitarbeiter, „die wir den russischen Nachrichtendiensten zurechnen“, die Bundesrepublik verlassen, gab Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) am Montagabend bekannt.

Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hatte zuvor mitgeteilt, man habe entschieden, „eine erhebliche Zahl von Angehörigen der russischen Botschaft zu unerwünschten Personen zu erklären, die hier in Deutschland jeden Tag gegen unsere Freiheit, gegen den Zusammenhalt unserer Gesellschaft gearbeitet haben“. Werden Diplomaten zu unerwünschten Personen erklärt, kommt dies einer Ausweisung gleich.

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