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18.09.2017

14:07 Uhr

Flüchtlingskrise

Zahlreiche Migranten setzen nach Griechenland über

Trotz des EU-Türkei-Abkommens kommen wieder mehr Flüchtlinge aus der Türkei auf griechischen Inseln an. Im September setzten knapp 3150 Menschen über die Ägäis über und kamen nach Griechenland.

01. Oktober 2015: Flüchtlinge freuen sich, dass ihnen die Überfahrt auf die griechische Insel Lesobos geglückt ist. dpa

Flüchtlinge in Griechenland

01. Oktober 2015: Flüchtlinge freuen sich, dass ihnen die Überfahrt auf die griechische Insel Lesobos geglückt ist.

AthenDie Zahl der auf den griechischen Inseln ankommenden Migranten aus der Türkei nimmt seit einigen Tagen wieder zu. Vom 1. bis zum 18. September setzten knapp 3150 Menschen über, wie sich aus Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) und des griechischen Flüchtlingskrisenstabes am Montag ergibt. Im Durchschnitt kamen demnach seit Anfang September knapp 175 Migranten pro Tag an. Dagegen hatten im August und im Juli dieses Jahren jeweils 120 und 74 Menschen pro Tag übergesetzt.

Die griechischen Behörden führten diesen Anstieg auf das sommerliche Wetter zurück, das zurzeit in der Ägäis herrscht. „Wir beobachten aber weiterhin täglich die Lage“, sagte ein Offizier der Küstenwache der Deutschen Presse-Agentur. Die EU hatte in den vergangenen Tagen wiederholt erklärt, die Türkei halte den im März 2016 zwischen Brüssel und Ankara vereinbarten Rückführungspakt ein.

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Das EU-Türkei-Abkommen sieht vor, dass die Türkei den Flüchtlingszustrom eindämmt und die EU alle Migranten, die illegal über die Türkei auf die griechischen Inseln kommen und kein Asyl erhalten, zurückschicken kann.

Von

dpa

Kommentare (2)

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Herr Holger Narrog

18.09.2017, 15:14 Uhr

Es scheint, als ob die Türkei das Abkommen mit Fr. Merkel bereits kurz vor der Wahl beendet.

novaris@hotmail.de

18.09.2017, 17:40 Uhr

HB : "Zahlreiche Migranten setzen nach Griechenland über"
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Die Sprachregelung im Artikel ist korrekt. Es handelt sich nicht um "Flüchtlinge" sondern Migranten, die einen Asylantrag stellen wollen.
Herr Erdogan hat seinen türkischen Landsleuten mit deutschem 2. Pass empfohlen, die SPD und CDU/CSU n i c h t zu wählen. Dies sei eine Frage der Ehre ! Folglich ist es naheliegend, dass vor der BT-Wahl der "Migrationshahn" so umfangreich geöffnet wird, dass die Wahlchancen von SPD und CDU/CSU empfindlich leiden. Aber der von Herrn Erdogang gewünschte "Regime-Change" wird nicht stattfinden, da er die Schleuse zu spät öffnete, um noch ins Bewusstsein der Wähler eindringen zu können und die BT-Wahl entscheidend beeinflusst.
Es ist zu anzunehmen, dass nach der BT-Wahl und einer zu erwartenden erneuten 4-jährigen Regierungszeit der Katastrophen-Kanzlerin, Frau Dr. Angela Merkel, die Migrationsschleusen incl. Familienzusammenführung in einem Masse geöffnet werden, dass indigene Deutsche zu Fremden im eigenen Lande werden, die allerdings die Zeche bezahlen müssen, genau für diesen Zweck werden sie noch gebraucht !

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