Handelsblatt App
Jetzt 4 Wochen für 1 € Alle Inhalte in einer App
Anzeigen Öffnen
MenüZurück
Wird geladen.

16.03.2022

04:00

Folgen des Ukraine-Kriegs

„Hurrikan des Hungers“ – So gefährlich ist der russische Weizen-Exportstopp

Von: Mathias Brüggmann, Wolfgang Drechsler, Ozan Demircan, Bert Fröndhoff

Moskau will vorerst kein Getreide mehr exportieren. In vielen Ländern spitzt sich die Versorgungslage zu. Die Vereinten Nationen warnen vor einem Katastrophen-Szenario.

Berlin, Kapstadt, Ankara, Düsseldorf Der Stopp von Russlands Weizen-Exporten verschärft die Probleme bei der Nahrungsmittelherstellung in vielen Teilen der Welt. Während Europa sich überwiegend selbst mit Getreide versorgen kann, drohen in Ländern wie Ägypten und in Afrika weitere Engpässe. UN-Generalsekretär António Guterres warnt bereits vor einem „Hurrikan des Hungers“.

Russland ist mit einem Marktanteil von 17 Prozent einer der größten Exporteure von Getreide weltweit. Nun hat die Regierung ein befristetes Ausfuhrverbot für Weizen, Gerste und Roggen verhängt. Es soll zunächst bis zum 30. Juni dauern. Moskau will damit den Bedarf im eigenen Land sichern und einen stärkeren Preisauftrieb verhindern. Denn dies könnte den Rückhalt gefährden, den die Regierung im Ukrainekrieg in weiten Teilen der Bevölkerung noch hat.

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im

Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.

Weiter

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im

Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.

Weiter

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×