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G7-Gipfel in Kanada

Trump bestimmt das Geschehen – und verlässt den Gipfel

VonAlexander Dziedeck

Große Differenzen überschatten den G7-Gipfel in Kanada. Nach dem ersten Meeting des Tages reist Trump vorzeitig ab. Die Bilder des Treffens.

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Geschlechtergerechtigkeit war eines der Kernthemen des Gipfels. Die G7-Partner wollen insgesamt 1,8 Milliarden US-Dollar für die Bildung armer Mädchen ausgeben. Gastgeber Kanada und einige Hilfsorganisationen hatten zuvor 1,3 Milliarden US-Dollar gefordert. mit Material von dpa, Reuters und AP AFP

Mehr Geld für arme Mädchen

Geschlechtergerechtigkeit war eines der Kernthemen des Gipfels. Die G7-Partner wollen insgesamt 1,8 Milliarden US-Dollar für die Bildung armer Mädchen ausgeben. Gastgeber Kanada und einige Hilfsorganisationen hatten zuvor 1,3 Milliarden US-Dollar gefordert.

mit Material von dpa, Reuters und AP

Bild: AFP

„Wir haben den Gipfel abgeschlossen“, sagte Trump nach dem ersten Arbeitsfrühstück. Der US-Präsident verließ den Gipfel deutlich vor dem offiziellen Ende. Er reist nach Singapur, wo er am Dienstag Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un treffen will. Trumps frühere Abreise aus Kanada wird allgemein als ein Zeichen der Missachtung der G7 gewertet. Reuters

US-Präsident Trump reist ab

„Wir haben den Gipfel abgeschlossen“, sagte Trump nach dem ersten Arbeitsfrühstück. Der US-Präsident verließ den Gipfel deutlich vor dem offiziellen Ende. Er reist nach Singapur, wo er am Dienstag Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un treffen will. Trumps frühere Abreise aus Kanada wird allgemein als ein Zeichen der Missachtung der G7 gewertet.

Bild: Reuters

Beim ersten Termin des Tages treffen sich die Vertreter der G7 zu einem Arbeitsfrühstück. Mit dabei ist auch IWF-Chefin Lagarde. Beim Frühstück geht es um das Thema Geschlechtergerechtigkeit. Das Thema ist ein Schwerpunkt des kanadischen Gastgebers Trudeau. Der Ministerpräsident eröffnete die Runde, ohne auf, wie er sagte, „Nachzügler“ zu warten. dpa

Trump verspätet sich

Beim ersten Termin des Tages treffen sich die Vertreter der G7 zu einem Arbeitsfrühstück. Mit dabei ist auch IWF-Chefin Lagarde. Beim Frühstück geht es um das Thema Geschlechtergerechtigkeit. Das Thema ist ein Schwerpunkt des kanadischen Gastgebers Trudeau. Der Ministerpräsident eröffnete die Runde, ohne auf, wie er sagte, „Nachzügler“ zu warten.

Bild: dpa

Der US-Präsident hat den Gipfel nach dem ersten Meeting verlassen. Bei den Sitzungen für Klimawandel, Saubere Energie und Meeresschutz hätte er nicht die Absicht, teilzunehmen. Er wollte vielmehr früher zu seinem Gipfeltreffen mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un nach Singapur abreisen. AFP

Arbeitsfrühstück

Der US-Präsident hat den Gipfel nach dem ersten Meeting verlassen. Bei den Sitzungen für Klimawandel, Saubere Energie und Meeresschutz hätte er nicht die Absicht, teilzunehmen. Er wollte vielmehr früher zu seinem Gipfeltreffen mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un nach Singapur abreisen.

Bild: AFP

Der G7-Gipfel im kanadischen Ort La Malbaie steht ganz im Zeichen einer drohenden Spaltung der Industrienationen. Es ist sogar offen, ob es überhaupt zu einer gemeinsamen Abschlusserklärung zwischen den USA, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Kanada und Japan kommen wird. Im Fokus des Treffens steht vor allem eine Person. AFP

G7-Gipfel in Kanada

Der G7-Gipfel im kanadischen Ort La Malbaie steht ganz im Zeichen einer drohenden Spaltung der Industrienationen. Es ist sogar offen, ob es überhaupt zu einer gemeinsamen Abschlusserklärung zwischen den USA, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Kanada und Japan kommen wird. Im Fokus des Treffens steht vor allem eine Person.

Bild: AFP

Der US-Präsident gibt sich in Kanada gewohnt selbstbewusst. Noch vor Gipfelbeginn gab er bekannt, dass er vor Abschluss der Beratungen nach Singapur fliegen wird. Bislang gab es noch keine Annäherung zwischen dem US-Präsidenten und den G7-Partnern. Auf der Agenda Trumps stand unter anderem der Vorschlag, Russland wieder in den Kreis der größten Industrienationen aufzunehmen. Auch der Handelsstreit soll intensiv diskutiert werden. Bislang gab es jedoch keine Fortschritte. AP

Donald Trump

Der US-Präsident gibt sich in Kanada gewohnt selbstbewusst. Noch vor Gipfelbeginn gab er bekannt, dass er vor Abschluss der Beratungen nach Singapur fliegen wird. Bislang gab es noch keine Annäherung zwischen dem US-Präsidenten und den G7-Partnern. Auf der Agenda Trumps stand unter anderem der Vorschlag, Russland wieder in den Kreis der größten Industrienationen aufzunehmen. Auch der Handelsstreit soll intensiv diskutiert werden. Bislang gab es jedoch keine Fortschritte.

Bild: AP

Beim Treffen zwischen dem US-Präsidenten und Kanadas Premier Justin Trudeau witzelte Trump am Freitag, die Nachbarländer hätten sich darauf geeinigt, „alle Zölle und alle Handelsbarrieren“ aufzuheben. Danach erklärte er, mit Trudeau über Handel gesprochen zu haben. Auch der mit Kanada und Mexiko vereinbarte Freihandelspakt Nafta könne vielleicht eine andere Form annehmen. Am Freitagabend erklärte das Weiße Haus weiterhin, mit Trudeau sei man sehr nah an eine Vereinbarung für Nafta herangekommen. Zugleich sei ein bilateraler Vertrag zwischen Kanada und den USA besprochen worden. Die Nafta-Verhandlungen zwischen den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko ziehen sich bereits seit Monaten ohne Erfolgsmeldungen hin. dpa

Donald Trump und Justin Trudeau

Beim Treffen zwischen dem US-Präsidenten und Kanadas Premier Justin Trudeau witzelte Trump am Freitag, die Nachbarländer hätten sich darauf geeinigt, „alle Zölle und alle Handelsbarrieren“ aufzuheben. Danach erklärte er, mit Trudeau über Handel gesprochen zu haben. Auch der mit Kanada und Mexiko vereinbarte Freihandelspakt Nafta könne vielleicht eine andere Form annehmen. Am Freitagabend erklärte das Weiße Haus weiterhin, mit Trudeau sei man sehr nah an eine Vereinbarung für Nafta herangekommen. Zugleich sei ein bilateraler Vertrag zwischen Kanada und den USA besprochen worden. Die Nafta-Verhandlungen zwischen den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko ziehen sich bereits seit Monaten ohne Erfolgsmeldungen hin.

Bild: dpa

Auf dem G-7-Gipfel stand der Handelsstreit zwischen den USA und der EU ganz oben auf der Agenda. dpa

Angela Merkel und Donald Trump

Auf dem G-7-Gipfel stand der Handelsstreit zwischen den USA und der EU ganz oben auf der Agenda.

Bild: dpa

Schon beim Besuch des französischen Präsidenten Macron in der US-Hauptstadt im vergangenen April sprach US-Präsident Trump davon, die beiden Staatschefs hätten eine „ganz besondere Beziehung“ zueinander. Auch beim G7-Gipfel zeigten sie sich gewohnt vertraut. Beim gemeinsamen Treffen blieben beide optimistisch, die Handelsdifferenzen beilegen zu können. „Wir arbeiten daran, und Emmanuel war hier sehr hilfreich“, sagte Trump. „Es wird etwas geschehen. Ich denke, es wird sehr positiv sein.“. Reuters

Donald Trump und Emmanuel Macron

Schon beim Besuch des französischen Präsidenten Macron in der US-Hauptstadt im vergangenen April sprach US-Präsident Trump davon, die beiden Staatschefs hätten eine „ganz besondere Beziehung“ zueinander. Auch beim G7-Gipfel zeigten sie sich gewohnt vertraut. Beim gemeinsamen Treffen blieben beide optimistisch, die Handelsdifferenzen beilegen zu können. „Wir arbeiten daran, und Emmanuel war hier sehr hilfreich“, sagte Trump. „Es wird etwas geschehen. Ich denke, es wird sehr positiv sein.“.

Bild: Reuters

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