Handelsblatt App
Jetzt 4 Wochen für 1 € Alle Inhalte in einer App
Anzeigen Öffnen
MenüZurück
Wird geladen.

22.07.2022

16:11

Gaskrise

Wladimir Putins vergiftetes Angebot: Letzter Ausweg Nord Stream 2?

Von: Martin Greive, Jan Hildebrand, Moritz Koch, Julian Olk

PremiumDie Ampelkoalition hat die Gaspipeline gestoppt. Doch sollte Deutschland im Winter in eine schwere Krise geraten, fordern erste SPD-Politiker: „Macht das Rohr auf.“

Wladimir Putin via REUTERS

Wladimir Putin

Der Kremlchef verweist immer wieder auf die umstrittene Pipeline.

Brüssel, Berlin Die Pipeline Nord Stream 2 war eines der wichtigsten Energievorhaben der vergangenen Jahrzehnte – heute ist sie eine Milliardenruine. Als Reaktion auf Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine stoppte die Bundesregierung die Zertifizierung. Doch der Kreml hat das Projekt nicht aufgegeben. 

Präsident Wladimir Putin schickte diese Woche ein vergiftetes Angebot nach Berlin. Die Probleme mit der Gasversorgung via Nord Stream 1 seien bedauerlich, aber Deutschland könne ja Nord Stream 2 in Betrieb nehmen. „Wir haben noch eine fertige Trasse – das ist Nord Stream 2“, sagte Putin. Natürlich weiß der Kremlherrscher, dass die Pipeline politisch hochumstritten ist. 

In Brüssel, Osteuropa und den USA sahen sie Nord Stream 2 von Anfang an als energiepolitische Waffe der Russen, darauf ausgerichtet, Deutschlands Gasabhängigkeit zu verstärken und Europa zu spalten. Sollte die Bundesregierung dem russischen Druck nachgeben und die Pipeline in Betrieb nehmen, würde Berlin als Komplize des Kremls gesehen.

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im

Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.

Weiter

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im

Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.

Weiter

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×