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27.07.2019

00:44

Grenzkriese

US-Migrationsabkommen mit Guatemala

Guatemala will nach Angaben von US-Präsident Donald Trump ein Abkommen zur Beschränkung von US-Asylanträgen aus Zentralamerika unterzeichnen.

Präsident Donald Trump, der vorläufige Chef der Homeland Security Kevin McAleenan (l) und Guatemalas Innenminister Enrique Degenhart im Oval Office des Weißen Hauses in Washington. Beide Länder unterzeichneten ein Abkommen um die Zahl der Asylanträge in den USA zu verringern. Im Gegenzug gewähren die USA großzügigere befristete Arbeitsvisa. AP

Donald Trump, Enrique Degenhart, Kevin McAleenan

Präsident Donald Trump, der vorläufige Chef der Homeland Security Kevin McAleenan (l) und Guatemalas Innenminister Enrique Degenhart im Oval Office des Weißen Hauses in Washington. Beide Länder unterzeichneten ein Abkommen um die Zahl der Asylanträge in den USA zu verringern. Im Gegenzug gewähren die USA großzügigere befristete Arbeitsvisa.

Washington Guatemala will nach Angaben von US-Präsident Donald Trump ein Abkommen zur Beschränkung von US-Asylanträgen aus Zentralamerika unterzeichnen. Das „Sichere Drittländer“-Abkommen würde Migranten, die auf dem Weg in die USA durch Guatemala ziehen, vorschreiben, Schutz in Guatemala statt an der US-Grenze zu beantragen.

„Dies ist ein sehr großer Tag“, sagte Trump am Freitag. Die USA und Guatemala hatten seit Monaten über ein solches Abkommen verhandelt. Trump drohte am Mittwoch, Zölle gegen Guatemala zu verhängen, wenn das Land kein Abkommen annehme. Wie das Abkommen in Kraft treten soll, war zunächst nicht ersichtlich. Das Verfassungsgericht von Guatemala hat die Regierung daran gehindert, ein Abkommen ohne Zustimmung des guatemaltekischen Kongresses zu schließen.

Trump sagte, als Teil des Abkommens würden die USA ein Visaprogramm für temporäre landwirtschaftliche Arbeiter aus Guatemala besser zugänglich machen.

Ein Gericht in Kalifornien hatte am Mittwoch Trumps bislang schärfste Maßnahme gegen Asylanträge blockiert. Gemäß dieser darf keiner Asyl in den USA erhalten, der auf dem Weg in die USA durch ein anderes Land gezogen ist, ohne dort Schutz zu beantragen.

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