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01.12.2022

10:15

Großbritannien

Britische Regierung verspricht „großen Knall“ beim Abbau von EU-Regeln – Wirtschaft ist entsetzt

Von: Torsten Riecke

PremiumNach dem Brexit will London Kapitalvorschriften für Finanzinstitute lockern. Viele Industrieunternehmen fürchten jedoch mehr Bürokratie und höhere Kosten.

Der Premierminister von Großbritannien steht unter Druck der Brexit-Anhänger. dpa

Rishi Sunak

Der Premierminister von Großbritannien steht unter Druck der Brexit-Anhänger.

London Seit dem Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union vor fast drei Jahren versprechen die Brexit-Anhänger einen „großen Knall“, der die britischen Finanzdienstleister von den Regulierungsfesseln der EU-Mitgliedschaft befreien werde. Andrew Griffith, Minister für die Londoner City, hat jetzt vorgelegt: „Wir können Großbritannien zu einem besseren Standort für Banken machen, indem wir im Laufe der Zeit einen Teil des durch Zäune („ringfence“) gefangenen Kapitals freisetzen“, sagte der Konservative diese Woche auf einer Bankenkonferenz der „Financial Times“ in London.

Das sogenannte „ringfencing“ wurde nach der Finanzkrise 2008 auf Initiative Großbritanniens auch in der EU eingeführt, um Privatkunden besser vor den Risiken des Investmentbankings zu schützen. Dazu wurden Organisation, Aufsicht und Kapitalpuffer des Massengeschäfts von den Investmentaktivitäten getrennt.

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