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Handelsblatt-Interview mit Außenminister Lawrow

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Sind die Ankündigungen von Präsident Putin, Russland werde sein Atompotenzial modernisieren, eine Drohung an den Westen?

Lawrow: Dafür gibt es keinen Grund. Wir modernisieren unsere Streitkräfte, um sie in Verteidigungsbereitschaft halten zu können und keine Sorge um unsere Sicherheit haben zu müssen.

Ist sie denn in Gefahr?

Lawrow: Um uns herum geschehen Prozesse, die man genauso gut als Drohung missverstehen könnte. Wir sind Partner der Nato, sehen aber keinen Sinn in ihrer Erweiterung. Wir sind Partner der USA, verstehen aber deren Pläne zum Aufbau eines Raketenabwehrsystems nicht. Und wir waren verwundert, dass am Tag nach der letzten Nato- Erweiterung Awacs-Aufklärer entlang den Grenzen Russlands flogen und Kampfflugzeuge in Litauen stationiert wurden – obwohl die Region kein Sicherheitsproblem hat. Wir schlagen daher vor, gemeinsam mit der Nato ein System für die Sicherheit des Luftraums aufzubauen.

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    Sie haben ein Rauchverbot im Uno-Hauptquartier verhindert – gegen den Wunsch von Generalsekretär Kofi Annan. Rauchen Sie immer noch, wenn Sie zur Uno reisen?

    Lawrow: Im Uno-Gebäude gibt es Raucherecken, und ich verteidige sie als Menschenrecht – wenn auch das Recht von Menschen mit schlechten Gewohnheiten. Ich war aber auch schon dabei, als Kofi Annan nach einem guten Essen mit Freude eine Zigarre geraucht hat.

    Das Gespräch führte Mathias Brüggmann.

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