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Höchstgrenze für Gesamtverschuldung

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Harte Kritik von Noyer an hohen Schuldenständen

Gastgeber Christian Noyer, der Gouverneur der Banque de France, hatte sich in seiner Rede zur Eröffnung der internationalen Konferenz ganz anders geäußert. „Hohe öffentliche Schuldenstände sind führen zu finanzieller Verletzbarkeit.“ Niedrige Zinsen wie derzeit könnten „die Illusion wecken, dass Staaten sich weiterhin verschulden können statt schwierige, aber notwendige Entscheidungen zu treffen.“ Außerdem würden „Strukturreformen immer wieder aufgeschoben, diese Risiken sind sehr real in der Eurozone.“

Noyer warnte vor gefährlichen Nebeneffekten beim Ankauf von Staatsanleihen durch die Zentralbank, wie sie gegenwärtig von der EZB erwogen werden. "Man könnte die Inflationsrisiken unterschätzen und solche Interventionen könnten auch moralischen Schaden verursachen, indem sie den Anreiz für die Staaten verringern, ihr Haus in Ordnung zu bringen.“ Nur in extremen Situationen, wenn ein Staat keinen Zugang mehr zur Finanzierung durch den Markt habe oder die Stabilität bedroht sei, könnten Ankäufe von Staatsanleihen gerechtfertigt sein. Im EZB-Zentralbankrat ist Bundebankchef Jens Weidmann ein starker Kritiker von eventuellen Ankäufen von Staatsanleihen durch die EZB.

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Kommentare (13)

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07.11.2014, 19:31 Uhr

Neben denen des IWF vertritt sie vor allem die Interessen Frankreichs, welches erstens pleite, zweitens immer schon völlig unfähig zu irgendeiner Haushaltsführung war und drittens sozialistisch derart durchseucht ist, daß sich Besserung niemals einstellen wird.

Also versucht sie - wie auch fast alle anderen unterm Euro - die Regeln zu kippen, die Sitten zu verlottern und vor allem Deutschland auf das unterste Durchschnittsniveau herunter zu stürzen.

Erst wenn Deutschland endgültig ruiniert ist, wäre das politische Testament des fürchterlichen Sozialisten Mitterand erfüllt. Seine Einführung des Euro war der bittere Anfang davon.

Thomas Huber

07.11.2014, 19:36 Uhr

Nur raus aus dieser EU und raus aus diesem Euro.

Herr Fred Meisenkaiser

07.11.2014, 19:48 Uhr

Sie vertritt nicht Frankreich. Sie vertritt als IWF-Chefin die Reichen der Welt.
Und da ist es ungemein hilfreich, wenn Staaten verschuldet sind. Sie sind dann erpressbar.
Clinton hatte die USA schuldenfrei gemacht. Das erste was Bush tat war den Staat zu verschulden. Um ihn erpressbar zu machen.
Nur dann kann man die Bürger auspressen und Sozialleistungen zugunsten von Geschenke an die Unternehmen kürzen!

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