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16.05.2018

16:04 Uhr

Indonesien

Terrormiliz IS reklamiert dritten Anschlag in wenigen Tagen für sich

Indonesien kommt nicht zur Ruhe: Beim dritten Anschlag innerhalb von vier Tagen starben am Mittwoch ein Polizist und drei Angreifer.

IS reklamiert Anschlag in Indonesien für sich dpa

Attacke auf Polizeizentrale

Ein Polizist untersucht ein Auto, das bei einer erneuten Attacke auf eine regionale Polizeizentrale in der Provinz Riau auf Sumatra benutzt wurde.

JakartaDie Terrormiliz Islamischer Staat hat auch für den dritten Anschlag in Indonesien innerhalb von vier Tagen die Verantwortung übernommen. Wie bei den von Familien mit Kindern verübten Anschlägen am Sonntag und Montag in Surabaya bekannte sie sich am Mittwoch zu einem Angriff auf eine Polizeizentrale in der Provinz Riau auf Sumatra, bei dem ein Polizist und vier Angreifer getötet wurden.

Nach Angaben von Polizeisprecher Setyo Wasisto fuhren die Angreifer mit einem Minivan in die Polizeizentrale, ein Beamter wurde von ihnen angefahren und tödlich verletzt. Das Fahrzeug sei von Polizisten gestoppt worden, vier Angreifer seien herausgesprungen und hätten Schwerter geschwungen. Sie seien erschossen und der Fahrer verhaftet worden.

Schlüsselfigur bei den Anschlägen in Surabaya war ein Mitglied einer extremistischen Zelle, die sich dem IS angeschossen hat. Bei den Anschlägen und Polizeiaktionen gegen mutmaßliche Extremisten wurden in Surabaya und der Insel Java 26 Menschen getötet, darunter 13 mutmaßliche Angreifer und Extremisten.

Nach Kirchen-Anschlägen

Erneute Explosion in Indonesien – Anschlag auf Polizei-Hauptquartier

Nach Kirchen-Anschlägen: Erneute Explosion in Indonesien – Anschlag auf Polizei-Hauptquartier

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ap

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