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18.09.2017

16:50 Uhr

Internationale Atomenergiebehörde

Atom-Deal mit dem Iran funktioniert

Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) kann die Kritik der USA am Atom-Deal mit dem Iran nicht nachvollziehen. Der Iran unterliege der weltweit strengsten Überwachung eines Atomprogramms“, sagt IAEA-Chef Amano.

Der 70-jährige Japaner ist seit 2009 Chef der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), die weltweit die zivile Nutzung der Atomkraft überwacht. dpa

Yukiya Amano

Der 70-jährige Japaner ist seit 2009 Chef der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), die weltweit die zivile Nutzung der Atomkraft überwacht.

WienDie Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) hat den Atom-Deal mit dem Iran gegen die anhaltende Kritik aus den USA erneut verteidigt. „Der Iran unterliegt nun der weltweit strengsten Überwachung eines Atomprogramms“, sagte IAEA-Chef Yukiya Amano am Montag zum Auftakt der Generalkonferenz der Organisation in Wien. Die USA machten ihrerseits deutlich, dass sie auf eine strikte Einhaltung der Vorschriften und eine konsequente Arbeit der IAEA bestehen. „Wir werden einen nur vage umgesetzten und unangemessen überwachten Deal nicht akzeptieren“, sagte ein US-Diplomat in Wien.

US-Präsident Donald Trump ist im Gegensatz zu seinem Vorgänger Barack Obama ein vehementer Gegner des Abkommens, das seiner Meinung nach nicht den erhofften Schutz vor der Entwicklung einer iranischen Atombombe bietet. Alle anderen UN-Vetomächte sowie Deutschland sehen in den ausgehandelten Beschränkungen des Nuklearprogramms dagegen eine wirkungsvolle Maßnahme zur rein zivilen Nutzung der Atomkraft.

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Die einmal jährlich stattfindende Generalversammlung segnete außerdem die Verlängerung des Vertrags von Amano für weitere vier Jahre an der Spitze der IAEA ab. Der 70-jährige Japaner ist seit 2009 Chef der UN-Behörde, die weltweit die zivile Nutzung der Atomkraft überwacht.

Von

dpa

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