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18.10.2022

08:44

Interview

Kishore Mahbubani über das falsche Verständnis des Westens von China

Von: Sebastian Matthes, Jens Münchrath

PremiumDer renommierte asiatische Politologe und Diplomat über das falsche Verständnis des Westens von China, das Ende des amerikanischen Jahrhunderts und die Mär vom Ende der Globalisierung.

Top-Diplomat Kishore Mahbubani

Kishore Mahbubani

Der asiatische Politologe glaubt der Ukraine-Krieg werde am Ende nur eine „Fußnote im epochalen Konflikt der USA und China um die Weltherrschaft“ sein.

Düsseldorf Manchmal hilft ein Perspektivwechsel, um zu verstehen. Kishore Mahbubani, einer der profiliertesten Geostrategen Asiens, hat einen anderen Blick auf den Westen, der in vielen Aspekten der europäischen und amerikanischen Selbstwahrnehmung widerspricht.

Das Handelsblatt sprach mit dem Diplomaten in Düsseldorf über Chinas Interessendivergenzen gegenüber Moskau, die strategischen Fehler der USA und Europas und westlichen Hochmut. So abscheulich der Ukraine-Krieg sei, so Mahbubani, am Ende werde er allenfalls eine „Fußnote im epochalen Konflikt der USA und China um die Weltherrschaft“ sein.

Kishore Mahbubani

Der Diplomat

Kishore Mahbubani gilt als einer der renommiertesten geostrategischen Denker Asiens. Er war unter anderem Botschafter in Kambodscha, Malaysia, den USA und bei der Uno. Im Jahr 2000/2001 vertrat er Singapur im Sicherheitsrat und war dessen Präsident. Derzeit ist er Professor für Politikwissenschaft der Lee Kuan Yew School of Public Policy an der National University of Singapore.

Das Werk

Der 1948 in Singapur geborene Politologe veröffentlichte zahlreiche Bücher, darunter zuletzt „Hat China schon gewonnen?“, „Das asiatische Wunder“ und „Das 21. Jahrhundert ist asiatisch“.

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