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21.09.2022

17:35

Interview

Russland-Experte zu Folgen der Teilmobilmachung: „Junge Männer werden auswandern“

Von: Jürgen Klöckner

PremiumDer Politologe Stefan Meister spricht über Putins Strategie und die Gefahr eines Atomkriegs. Außerdem erklärt er, wieso Deutschland nun Waffen liefern müsse.

300.000 Reservisten sollen einberufen werden. IMAGO/SNA

Anwerbungs-Büro des Militärs in Moskau

300.000 Reservisten sollen einberufen werden.

In einer TV-Ansprache hat der russische Präsident Wladimir Putin eine Teilmobilmachung der eigenen Streitkräfte angeordnet. Stefan Meister, Russlandexperte der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP), sieht darin vor allem einen „Befreiungsschlag“ des Präsidenten nach innen. „Nun ist klar: Er will keine Verhandlungen, sondern eine weitere Eskalation“, sagt er.

Herr Meister, erleben wir mit Russlands Teilmobilmachung den Eintritt in eine neue Phase des Angriffskriegs gegen die Ukraine?
Putin hat eine Richtungsentscheidung getroffen. Er ist durch die Gebietsverluste in der Ukraine unter Druck geraten. Für ihn ist die Teilmobilmachung nun ein Befreiungsschlag vor allem nach innen. Nun ist klar: Er will keine Verhandlungen, sondern eine weitere Eskalation. 

Russlandexperte der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) Robert Bosch-Zentrum

Stefan Meister

Russlandexperte der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP)

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