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24.08.2022

17:13

Interview

Ukraine nach sechs Monaten im Krieg mit Russland: „Überleben ist nicht genug, wir müssen weiterleben und weiterkämpfen“

Von: Ivo Mijnssen

PremiumMehr Vertrauen in den Staat und ihre Existenz, größere Solidarität und neue Geschlechterrollen: Die Soziologin Natalia Otrischtschenko beschreibt, wie der Krieg die Ukraine verändert hat.

Soziologin Natalia Otrischtschenko

Soziologin Natalia Otrischtschenko

Die Soziologin leitet am Center for Urban History in Lwiw das Team, das seit der russischen Invasion in langen Interviews die alltäglichen Erfahrungen der Ukrainer im Krieg dokumentiert.

Wien Verlorene Vergangenheit, verlorene Häuser und verlorene berufliche Identität – knapp ein halbes Jahr nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine am 24. Februar hat sich die Gesellschaft in dem Land verändert. Trotz ungewisser Zukunft seien die Ukrainer seit dem 24. Februar solidarischer geworden, die Gesellschaft habe mehr Vertrauen in ihre Existenz. Diese Bilanz zieht Natalia Otrischtschenko.

Die ukrainische Soziologin dokumentiert seit Kriegsbeginn die Erfahrungen von zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern des Landes. „Durch die Gespräche erhalten die Leute die Kontrolle über ihre Lebensgeschichten zurück“, erklärt Otrischtschenko. Bis Herbst soll so am Center for Urban History in Lwiw eine Datenbank von 200 Gesprächen entstehen.

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