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31.03.2019

12:53

Der Amazon-Chef lässt ermitteln, wie Privatfotos entwendet werden konnten. AP

Jeff Bezos

Der Amazon-Chef lässt ermitteln, wie Privatfotos entwendet werden konnten.

Intime Bezos-Fotos

Amazon-Sicherheitsberater verdächtigt saudische Hacker des Datendiebstahls

Wie konnten intime Fotos von Amazon-Chef Jeff Bezos in fremde Hände gelangen? Amazon-Sicherheitsberater sieht eine Verbindung nach Riad.

Die saudi-arabische Regierung hat womöglich Zugang zu privaten Daten und Fotos von Jeff Bezos erhalten. Hacker könnten das Telefon des Amazon-Chefs geknackt haben. Diesen Verdacht äußert Gavin de Becker, Sicherheitsberater bei Amazon, in einem Beitrag auf der Seite „The Daily Beast“.

Gavin de Becker sucht im Auftrag von Jeff Bezos nach Hinweisen, wie der Verlag American Media Inc (AMI) in den Besitz intimer Bezos-Fotos gelangt sein könnte.

In seinem Beitrag schreibt er allerdings auch, dass unklar sei, in welchem ​​Umfang AMI über die Details Bescheid wisse. Allerdings dokumentiere die Untersuchung, so de Becker, eine enge Beziehung zwischen Kronprinz Mohammed bin Salman und AMI-Chef David Pecker, Dieser gilt wiederum als langjähriger Vertrauter von US-Präsident Donald Trump.

Die „saudi-arabische Regierung hat sich sehr darum bemüht, Jeff Bezos zu schaden“, schreibt Gavin de Becker. Zum Hintergrund: Bezos ist auch Inhaber der Washington Post, der Zeitung, in der der saudi-arabische Regimekritiker Jamal Khashoggi vor seiner Ermordung regelmäßig Artikel veröffentlicht hat.

Bezos hatte Pecker bereits Anfang Feburar der versuchten Erpressung beschuldigt. So hatte der „National Enquirer“ zunächst die Affäre von Bezos mit Lauren Sanchez öffentlich gemacht. Außerdem soll das Boulevardblatt im Besitz von Nacktfotos und pikanten Textnachrichten sein, die der reichste Mann der Welt mit seiner Geliebten ausgetauscht haben soll.

Der Verlag habe von ihm verlangt, private Ermittlungen zu einer schon publizierten Enthüllungsgeschichte über die Affäre mit Sanchez zu stoppen, so Bezos. Außerdem solle er erklären, dass diese Veröffentlichung nicht „politisch motiviert oder durch politische Kräfte beeinflusst war“. Andernfalls würde neues Material unter der Gürtellinie veröffentlicht.

Brexit 2019

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