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19.06.2019

21:38

Kelly Craft

Trumps UN-Nominierte: Klimawandel ist Risiko für Planeten

Kelly Craft will gegen Klimawandel kämpfen, sich aber bei Kohle raushalten: Trumps Kandidatin für den Posten der UN-Botschafterin ist befangen.

Trumps Kandidatin für den Posten der UN-Botschafterin will sich aus Gesprächen zu Kohle wegen Befangenheit raushalten: Ihr Mann Joe Craft ist millionenschwerer Geschäftsmann in der Kohleindustrie. AP

Kelly Knight Craft

Trumps Kandidatin für den Posten der UN-Botschafterin will sich aus Gesprächen zu Kohle wegen Befangenheit raushalten: Ihr Mann Joe Craft ist millionenschwerer Geschäftsmann in der Kohleindustrie.

WashingtonDie von US-Präsident Donald Trump als UN-Botschafterin nominierte Kelly Craft hat die Bedeutung des Kampfes gegen den Klimawandel hervorgehoben. „Der Klimawandel muss angegangen werden, da er ein echtes Risiko für unseren Planeten darstellt“, sagte Craft am Mittwoch bei einer Anhörung vor dem Senatsausschuss für Auswärtige Angelegenheiten. Über die Einsetzung der 57-Jährigen als UN-Botschafterin will der US-Senat in den kommenden Wochen entscheiden.

Craft erkannte den menschengemachten Klimawandel an, betonte aber auch, dass politische Schritte nicht auf Kosten von US-Arbeitsplätzen gehen dürften. Trump hat sich mehrfach skeptisch darüber geäußert, ob es den Klimawandel gebe und falls ja, ob er menschengemacht sei. Er hat die USA - einen der größten Verursacher von Treibhausgasen weltweit - aus dem internationalen Pariser Klimaschutzabkommen zurückgezogen. Craft sagte dazu, die USA könnten die Debatte über das Klima trotzdem anführen.

Angesichts ihrer Ehe mit Joe Craft, einem milliardenschweren Geschäftsmann aus der Kohleindustrie, versprach Craft, sich aus UN-Gesprächen zum Thema Kohle wegen Befangenheit herauszuhalten. Sie würde sich in solchen Fällen vertreten lassen. Die 57-Jährige witzelte, ihr Ehemann werde wegen ihrer Äußerungen zum Klima vermutlich nach der Anhörung ohne sie nach Hause fahren.

Mehr: Craft war vor ihrer Zeit als US-Botschafterin in Kanada Unternehmerin im US-Bundesstaat Kentucky. Sie könnte die Nachfolgerin von Nikki Haley werden. Lesen Sie hier:

Brexit 2019

Von

dpa

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