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22.03.2022

09:40

Kupfer, Nickel, Kobalt

Beschenkt mit Batterierohstoffen: So nutzen Chile, Indonesien und Kongo ihren Ressourcenreichtum

Von: Jakob Blume, Alexander Busch, Wolfgang Drechsler, Sabine Gusbeth, Mathias Peer

Vom Boom der Elektromobilität profitieren Staaten mit reichen Vorkommen an Kupfer, Nickel oder Kobalt. Doch sie gehen unterschiedlich mit ihrer strategischen Bedeutung um.

Als weltgrößter Kupferproduzent dürfte das Land von einem Nachfrageboom bei Batteriemetallen profitieren. Reuters

Kupfermine in Chile

Als weltgrößter Kupferproduzent dürfte das Land von einem Nachfrageboom bei Batteriemetallen profitieren.

Zürich, Santiago, Johannesburg, Neu Delhi Der Krieg in der Ukraine führt Europa einmal mehr die Abhängigkeit von Rohstoffen vor Augen. Experten befürchten: Mit dem Durchbruch der Elektromobilität könnte sich diese noch verstärken.

Denn: Für die Batterieindustrie kritische Metalle wie Kupfer, Nickel oder Kobalt sind auf dem europäischen Kontinent noch weit seltener als Öl- und Gasvorkommen. Auch der Hauptbestandteil von Batterien, Lithium, wird bislang nicht im großen Stil in Europa abgebaut.

Die Internationale Energieagentur (IEA) warnt: „Die Umstellung auf ein sauberes Energiesystem wird den Bedarf an diesen Mineralien enorm erhöhen.“ Die Abhängigkeit von Rohstoffimporten bleibe bestehen, selbst wenn fossile Brennstoffe an Bedeutung verlieren.

Benjamin Louvet, Fondsmanager und Experte für Industriemetalle beim Vermögensverwalter OFI, ist überzeugt: „Wir müssen unsere Außenhandelsbeziehungen völlig neu ordnen.“ Nur so sei es möglich, die Versorgung mit kritischen Mineralien langfristig zu sichern.

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