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02.09.2017

10:02 Uhr

Mexiko

Kein Durchbruch bei Nafta-Verhandlungen erwartet

Bis Ende des Jahres will US-Präsident Trump die Überarbeitung des Nafta-Deals durchbringen. Bei den aktuellen Verhandlungen wird aber zunächst kein großer Fortschritt erwartet. Es werden wohl nur Vorschläge ausgetauscht.

In Mexiko-Stadt treffen die Verhandlungsführer ein weiteres Mal aufeinander. AP

Nafta

In Mexiko-Stadt treffen die Verhandlungsführer ein weiteres Mal aufeinander.

Mexiko-StadtIn Mexiko-Stadt haben die Verhandlungsführer zur Überarbeitung des nordamerikanischen Freihandelsabkommens Nafta weitere Vorschläge ausgetauscht. Es seien Angebote zur Umformulierung des Vertrages gemacht worden, sagten Vertreter der Delegationen am Freitag zur Nachrichtenagentur Reuters. Es gehe zunächst nur um die Präsentation, nach kompromissfähigen Formulierungen werde noch nicht gesucht. „Wir erwarten keinen Durchbruch oder größere Entwicklungen in dieser Runde“, sagte eine mit den Verhandlungen vertraute Person.

In Mexiko-Stadt wird seit Freitag bis zum kommenden Dienstag verhandelt. Die erste Runde fand in Washington statt.

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Ruppige Worte, aber keine Verbesserungen: Fünf Tage lang haben die USA, Kanada und Mexiko über Veränderungen des Nafta-Abkommens verhandelt. Dabei sind nicht nur die USA unzufrieden – auch Mexiko drängt auf Änderungen.

Überschattet werden die Gespräche immer wieder von Forderungen des US-Präsidenten Donald Trump, der mit der Überarbeitung für die Vereinigten Staaten größere Vorteile rausholen will. Trump zufolge verlieren die USA wegen Nafta Arbeitsplätze, etwa in der Autoindustrie nach Mexiko. Der Republikaner droht damit, das Abkommen im Notfall aufzukündigen. Viele Ökonomen verweisen dagegen auf die Erfolge. Der Handel zwischen den drei Ländern ist seit 1993 von damals 290 Milliarden Dollar im Jahr auf rund eine Billion Dollar angestiegen.

Nach Angaben des US-Präsidialamtes haben Trump und Kanadas Ministerpräsident Justin Trudeau am Donnerstag telefoniert und unterstrichen, bis Ende 2017 einen Nafta-Deal hinzubekommen. Experten halten das aber für unwahrscheinlich.

Von

rtr

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