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Nach Cannabis-Legalisierung in Colorado

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„25 Prozent Verkaufssteuer werden fällig“

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Die aktuelle Preisexplosion ist zum einen auf die hohe Nachfrage – die Gras-Bauern kommen mit der Produktion kaum hinterher – und zum anderen auf eine neuen Steuer zurückzuführen, die in Colorado nun erhoben wird. Denn auch der Staat bedenkt von der Legalisierung zu profitieren. 25 Prozent Verkaufssteuer werden fällig.

Die mit 15 Prozent besteuerten Großhandels-Transaktionen sollen den Bau von Schulen finanzieren, während die 10-Prozent-Abgabe im Einzelhandel für die Regulierung der Branche eingesetzt wird. Colorado erwartet im Groß- und Einzelhandel einen jährlichen Marihuana-Umsatz von 578,1 Millionen Dollar. Dadurch würden dem Bundesstaat 67 Millionen Dollar an Steuereinnahmen zufließen, erwartet der Legislative Council der Colorado General Assembly.

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Ein gutes Geschäft wittern auch zahlreiche Unternehmen: Nach Angaben von Amber Miller, einer Sprecherin der Stadt und des Landkreises Denver, hatten in der Region 18 Läden die notwendigen Lizenzen von Land und Kommune erhalten, um am 1. Januar mit dem Verkauf zu beginnen, wie das zuständige Amt mitteilte. Auch fünf Hersteller von Cannabis-Produkten und 27 Anbauer hätten Lizenzen bekommen.

Im Einzelhandel von Colorado wird Gras im Freiverkauf für durchschnittlich 400 Dollar je Unze (rund 28 Gramm) verkauft, verglichen mit 200 Dollar je Unze als Therapiemittel, sagt Aaron Smith, Executive Director der National Cannabis Industry Association. „Das ist nur Angebot und Nachfrage”, erklärt Smith. „Wenn mehr Läden aufmachen und die Geschäfte die Nachfrage einschätzen und bedienen können, werden die Preise wieder fallen.”

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    Im Moment aber scheinen die Marihuana-Preise keine Rolle zu spielen, meint Larry Nassau, Mitbesitzer der Colorado Cannabis Facility in Denver. „Es gibt unter den Menschen das Gefühl von Euphorie”, sagt der 61-Jährige. „Das scheint nicht so wichtig zu sein wie einfach nur daran teilzuhaben.”

    Kommentare (27)

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    mono

    10.01.2014, 08:13 Uhr

    Ich würde das Zeug nicht anrühren, aber die Freigabe ist der einzig richtige Schritt. Prohibition ist Schwachsinn und funktioniert sowieso nicht, schon Adam hat den Apfel gegessen.

    Kein_Konsument

    10.01.2014, 08:16 Uhr

    Diese irre Welt, voller Gewalt und Armut, faschistoid dazu kann man nur noch mit Cannabis aushalten. An Deutschlands Gymnasien wird jede Menge konsumiert! Bei mir besonders am evangelischen. Und selbst die Manager nehmen nicht nur Canabis. Die Drogen sind ein gutes Geschäft wo Politiker, Anwälte/Staatsanwälte bestens mit involviert sind. Und Schmerzen kann man mit Cannabis besser und risikofreier bekämpfen. Das wird in der BRD nur wegen der Pharmaindustrie und den damit verbunden Profitverlust verboten!

    Bill_Clinton

    10.01.2014, 08:19 Uhr

    Kiffen macht gleichgültig.

    Ist mir doch egal !

    Einige Angaben im Artikel fehlen:

    1. Es gibt keinen einzigen medizinisch belegten Fall das ein Überkonsum den Tod zur Folge hatte.

    2. Cannabis enthemmt nicht, dadurch wird das Urteilsvermögen weit weniger getrübt als durch Alkoholkonsum.

    3. Cannabis verursacht keinen Filmriss, diese Angabe im Artikel ist falsch.

    4. Cannabis Konsum fördert nicht die Aggressivität und Gewaltbereitschaft.

    5. Cannabis verursacht keine Vergiftungserscheinungen "Kater" nach dem Konsum.

    6. Cannabis schädigt nicht die Organe Leber und Hirn.

    7. Cannabis macht nicht körperlich Abhängig. Natürlich macht es seelisch anhängig wie alles Angenehme.

    Cannabis wurde bis nach dem Krieg in Deutschland als Knaster geraucht. Nüchtern betrachtet müsste Alkohol verboten sein und Cannabis nicht.

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