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28.09.2022

18:49

Nach Nord-Stream-Lecks

Nächstes Anschlag-Ziel Strom-Versorgung? Sorge wegen Sabotage an Infrastruktur wächst

PremiumNoch steht nicht fest, wer für die Explosionen an den Pipelines von Nord Stream verantwortlich ist. Die Furcht vor weiteren Sabotageakten aber ist da.

Das vom dänischen Verteidigungskommando zur Verfügung gestellte Foto zeigt das Nord Stream 2-Gasleck in der Nähe von Bornholm aus der Luft. dpa

Gasleck bei Nord Stream 2

Das vom dänischen Verteidigungskommando zur Verfügung gestellte Foto zeigt das Nord Stream 2-Gasleck in der Nähe von Bornholm aus der Luft.

Berlin, Brüssel, Stockholm Sicherheitsexperten gehen davon aus, dass die Zerstörung der Pipelines Nord Stream 1 und Nord Stream 2 ein Sabotageakt ist und Attacken gegen weitere Infrastruktur folgen könnten. „Russland geht jetzt zur hybriden Kriegsführung über. Das ist eine neue Dimension“, sagte der außenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Nils Schmid, dem Handelsblatt.

Bislang ist allerdings nicht erwiesen, wer oder was die Schäden verursacht hat. Um weitere Angriffe auf Unterseerohre und -kabel zu verhindern, wollen mehrere westliche Staaten ihre Kontrollen in entsprechenden Seegebieten verstärken.

Die Federführung für die Untersuchung des Schadens liegt auf deutscher Seite dem Vernehmen nach beim Bundesnachrichtendienst (BND). Derzeit wertet die Behörde Schiffsbewegungen in dem Seeraum zur fraglichen Zeit sowie Satelliten- und Kommunikationsdaten aus. Bis man die Tatorte vor Ort untersuchen kann, werden aus Sicht von Experten ein bis zwei Wochen vergehen. Zunächst müsse das Gas aus den Pipelines entweichen.

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