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23.09.2022

11:39

Nach Uniper-Verstaatlichung

Bundesregierung erwägt Verstaatlichung von deutscher Gazprom-Tochter Sefe

Von: Martin Greive, Klaus Stratmann

PremiumDie Verstaatlichung des Gasunternehmens Sefe, der früheren Gazprom Germania, rückt näher. Das Problem: Berlin fürchtet eine Reaktion aus Russland.

Bundesregierung erwägt Verstaatlichung von deutscher Gazprom-Tochter Sefe Bloomberg

Astora GmbH Rehden

Die SEFE GmbH könnte verstaatlicht werden, allerdings wird eine Reaktion aus Russland erwartet.

Berlin Die Bundesregierung erwägt die Verstaatlichung des zweiten großen deutschen Gasimporteurs: Nach Uniper könnte der Bund bald auch Sefe übernehmen. Die Sefe, genauer: Sefe Securing Energy for Europe GmbH, mit Sitz in Berlin, firmierte bis Juni als Gazprom Germania. Sie wurde nach dem Überfall Russlands auf die Ukraine unter die Treuhandschaft der Bundesnetzagentur gestellt, um die Versorgungssicherheit in Deutschland mit Gas zu gewährleisten.

Doch die Treuhandschaft betrachtet man in Regierungskreisen nicht als Dauerlösung. Sie diene ihrem Zweck, sei aber nicht langfristig stabil. Gleichwohl sei eine Verstaatlichung nicht so einfach zu realisieren wie im Fall Uniper. „Rein operativ und betriebswirtschaftlich ist bei Sefe eine volle – auch eigentumsrechtliche – Verstaatlichung sinnvoll“, hieß es in Regierungskreisen.

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