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23.04.2019

01:30

Nordkorea

Kim Jong Un soll bald Putin in Russland treffen

Nordkorea hat die russischen Pläne zu einem Treffen zwischen Kim Jong Un und Wladimir Putin bestätigt. Der nordkoreanische Staatschef soll bald schon nach Russland reisen.

Laut einem Sprecher von Kreml-Chef Wladimir Putin könnte es bereits Ende April zu einem Treffen kommen. AFP

Wladimir Putin und Kim Jong Un

Laut einem Sprecher von Kreml-Chef Wladimir Putin könnte es bereits Ende April zu einem Treffen kommen.

SeoulNordkoreas Machthaber Kim Jong Un wird Staatsmedien zufolge zeitnah zu einem Besuch in Russland erwartet. Dort werde er mit Präsident Wladimir Putin zusammentreffen, bestätigte die amtliche Nachrichtenagentur KCNA am Dienstag. Die Visite erfolge auf Einladung Putins. Ein Datum wurde zunächst nicht genannt, doch hieß es, Kim werde bald nach Russland reisen.

Ein Putin-Sprecher nannte am Montag Ende April als Termin. Beobachter vermuten, dass das Treffen in Wladiwostok im fernen Osten Russlands stattfinden könnte. Die Regierung in Moskau hatte die Zusammenkunft in der vorigen Woche angekündigt, die vor dem Hintergrund der wieder wachsenden Spannungen im Atomstreit zwischen Nordkorea und den USA erfolgt.

Moskau wird ein Interesse an einem größeren Zugang zu Bodenschätzen in Nordkorea nachgesagt, vor allem an seltenen Metallen. Pjöngjang ist indes auf russische Energieversorgung angewiesen. Es will auch für russische Investitionen für eine Modernisierung von veralteten Industrieanlagen, Eisenbahnstrecken und anderer Infrastruktur aus der Sowjet-Ära werben.

Kim zweites Gipfeltreffen mit US-Präsident Donald Trump war im Februar ohne greifbare Ergebnisse abgebrochen worden. Trump hat sich grundsätzlich zu einem weiteren Treffen bereiterklärt. Kim verlangt aber dafür von den USA ein größeres Entgegenkommen. Die USA fordern eine atomare Abrüstung und einen Stopp des Raketenprogramms des weitgehend isolierten und mit Sanktionen belegten Landes. Nordkorea will eine Lockerung der Sanktionen und hatte zuletzt erstmals seit längerem wieder öffentlich Waffen getestet.

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