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20.09.2017

20:15 Uhr

Nordkorea-Konflikt

Merkel kritisiert Trumps Droh-Rede

Donald Trump drohte Nordkorea mit drastischen Maßnahmen, falls das Land sein Atomprogramm weiter vorantreibe. Angela Merkel kritisiert die Äußerungen des US-Präsidenten scharf und fordert eine diplomatische Lösung.

Merkel kritisiert Trumps Drohung

„Wir setzen bei Nordkorea auf diplomatische Lösungen“

Merkel kritisiert Trumps Drohung : „Wir setzen bei Nordkorea auf diplomatische Lösungen“

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BerlinBundeskanzlerin Angela Merkel hat im Vorfeld der ersten Rede von US-Präsident Donald Trump vor der UN-Vollversammlung nach eigenen Worten versucht, den Präsidenten für eine diplomatische Lösung des Nordkorea-Konflikts zu gewinnen. Nach Trumps Rede, in der der US-Präsident Nordkorea mit „totaler Vernichtung“ gedroht hatte, habe sie noch nicht mit ihm gesprochen, sagte Merkel am Mittwoch in einem Interview mit Deutsche Welle TV. „Ich hatte vor der Rede mit ihm, also vor einigen Tagen gesprochen, und habe auch dort deutlich gemacht in dem Telefongespräch, dass eine diplomatische Lösung gefunden werden muss“, sagte die Kanzlerin.

Merkel kritisierte Trumps Rede scharf. Sie sei gegen eine solche Drohung. Für die Bundesregierung gelte: „Wir halten jede Art von militärischer Lösung für absolut unangemessen, und wir setzen auf diplomatische Lösungen.“ Die richtige Antwort auf die nordkoreanischen Atom- und Raketentests seien Sanktionen. „Aber alles andere halte ich im Zusammenhang mit Nordkorea für falsch. Deshalb gibt es hier einen klaren Dissens mit dem amerikanischen Präsidenten“, sagte die Kanzlerin, die erneut ihre Vermittlerdienste anbot.

Trump hatte vor der UN erklärt: „Die USA haben große Stärke und Geduld, aber wenn sie gezwungen sind, sich selbst oder ihre Verbündeten zu verteidigen, haben sie keine andere Wahl, als Nordkorea total zu vernichten.“

Von

rtr

Kommentare (5)

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Sven NSA Euro

21.09.2017, 08:16 Uhr

Achtung, diese Erklärung gilt nur bis zum 24.09., danach schließe ich mich dem US Kriegstreiber an.

Herr Karl Gross

21.09.2017, 08:37 Uhr

"Wir vertrauen auf Verhandlungen mit Tsipras. ...auf Verhandlungen in der Flüchlingskrise auf Erdogan. ...auf die Unabhängigkeit der EZB und Herrn Draghi. ...auf die gemeinsamen Außengrenzen der EU. Noch Fragen? Bitte direkt an Frau Merkel wenden!

Herr Günther Schemutat

21.09.2017, 08:40 Uhr

Die Diplomatischen Lösungen von Merkel und Gabriel, erkennt man an den ganzen Einsatzorten der Bundeswehr. Also heisse Luft von Merkel .

Sanktionen gegen NK dürfen nicht soweit gehen , dass die Bevölkerung hungert
Das wäre dann mit der Idee im 2 WK zu sehen, wo die Engländer und Amerikaner
mit Absicht die Deutsche Bevölkerung massiv bombardiert haben um Hitler zu schwächen.

Deshalb ist die UN als neutrale Einrichtung eigentlich der richtige Ansprechpartner die mit NK sprechen sollte, Im Rücken die Weltbevölkerung. . Amerikaner ,Russen, Chinesen sollten sich raus halten. Das würde vermutlich die Lage entspannen .

Deshalb die UN stärken , wehrhaft machen und machtvoll .

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