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11.09.2019

04:53

North Carolina

USA: Republikaner verteidigen Kongresssitze bei Nachwahlen

Greg Murphy und Dan Bishop konnten sich in ihren Kongressbezirken bei Nachwahlen durchsetzen. Damit haben die Republikaner zwei Kongresssitze in North Carolina verteidigt.

Der Arzt setzte sich am Dienstag (Ortszeit) gegen den Demokraten Allen Thomas und zwei weitere Kandidaten durch. AP

Greg Murphy

Der Arzt setzte sich am Dienstag (Ortszeit) gegen den Demokraten Allen Thomas und zwei weitere Kandidaten durch.

Fayetteville Die Republikaner haben zwei Kongresssitze bei Nachwahlen in North Carolina verteidigt. Der Arzt Greg Murphy setzte sich am Dienstag (Ortszeit) gegen den Demokraten Allen Thomas und zwei weitere Kandidaten durch und vertritt damit künftig den dritten Kongressbezirk des US-Staats im Repräsentantenhaus in Washington. Der Republikaner Dan Bishop siegte im neunten Kongressbezirk, wo er den Demokraten Dan McCready und zwei weitere Rivalen schlug.

Die Nachwahl im dritten Kongressbezirk war nach dem Tod des bisherigen republikanischen Amtsinhabers Walter Jones Jr. nötig geworden. Er hatte 24 Jahre im Kongress gesessen, ehe er im Februar im Alter von 76 Jahren starb.

Den dritten Kongressbezirk in North Carolina hatte Präsident Donald Trump bei der Wahl 2018 mit klarem Vorsprung gewonnen. Murphy schlug sich im Wahlkampf auf dessen Seite. Sein Kontrahent Thomas, ein Ex-Bürgermeister der Stadt Greenville, warf Murphy daher „blinde Loyalität“ gegenüber Trump vor.

Im neunten Kongressbezirk in North Carolina musste die Wahl wegen Vorwürfen des Wahlbetrugs durch einen republikanischen Berater wiederholt werden. Auch Wahlsieger Bishop ist erklärter Anhänger Trumps. Vor diesem Hintergrund geriet der Urnengang zum Stimmungstest für den Präsidenten, der erst am Montag für Bishop in der Stadt Fayetteville Wahlkampf gemacht hatte. Bishop ist Senator im Kapitol von North Carolina und als Befürworter eines Gesetzes aus dem Jahr 2016 bekannt, das Maßnahmen blockieren sollte, die homo-, bi- und transsexuelle Bürgern in North Carolina vor Diskriminierung schützen sollen. Nach einem landesweiten Aufschrei wurde die Vorlage zwar kassiert, doch als Protest initiierte Boykotte kosteten den Staat nach Berechnungen der Nachrichtenagentur AP 3,7 Milliarden Dollar.

Von

ap

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