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24.04.2017

13:54 Uhr

Ostukraine

Lawrow fordert Aufklärung des Todes einer OSZE-Beobachterin

Nachdem ein OSZE-Beobachter am Sonntag in der Ostukraine getötet wurde, fordert der russische Außenminister Lawrow eine Aufklärung. Das sagte er bei einem Treffen mit der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini.

Der russische Außenminister sprach sich für ein regelmäßige Treffen mit der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini aus. dpa

Sergej Lawrow

Der russische Außenminister sprach sich für ein regelmäßige Treffen mit der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini aus.

MoskauDer russische Außenminister Sergej Lawrow hat eine umfassende Aufklärung des Todes eines OSZE-Beobachters im Kriegsgebiet Ostukraine gefordert. Sie seien einer Meinung, dass dieser Vorfall nicht für politische Zwecke missbraucht werden dürfe, sagte Lawrow bei einem Treffen mit der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini am Montag in Moskau. Am Sonntag war erstmals ein Mitarbeiter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) bei einer Minenexplosion im Donbass getötet worden.

Mogherini betonte russischen Agenturen zufolge, sie habe mit Lawrow über einen möglichen Aktionsplan im Ukraine-Konflikt gesprochen. Diese Frage sei nach dem tödlichen Vorfall vom Wochenende umso aktueller. Dennoch gebe es vor allem zur Ukraine weiter Meinungsverschiedenheiten zwischen der EU und Russland, sagte sie.

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„Unsere Zusammenarbeit ist nicht mehr die, die sie mal war“, meinte die Italienerin. „Es wäre unrealistisch zu sagen, dass wir im Moment strategische Partner sind.“ Aber sie wollten wieder dahin zurückkommen, sagte Mogherini. Lawrow sprach sich für regelmäßige Treffen aus. Es war Mogherinis erster Besuch in Russland seit ihrem Amtsantritt 2014 als EU-Außenbeauftragte.

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dpa

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