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16.11.2022

19:09

Pläne der EU-Kommission

„Netzwerk von Freihandelsabkommen“: Wie Europa die Abhängigkeit von China reduzieren will

Von: Moritz Koch

PremiumDie EU sucht nach neuen Handelspartnern, um weniger erpressbar zu sein. Kommissionsvize Dombrovskis skizziert im Gespräch mit dem Handelsblatt die Strategie. Doch Streit gibt es mit den USA.

Brüssel Vor dem Hintergrund des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine und zunehmender Spannungen mit China richtet die EU ihre Handelspolitik neu aus. „Wir dürfen keine Abhängigkeit von unzuverlässigen Ländern zulassen“, sagte EU-Kommissionsvize Valdis Dombrovskis im Interview mit dem Handelsblatt und einigen anderen europäischen Zeitungen.

Der Lette, der die Wirtschafts- und Handelspolitik der Kommission verantwortet, sprach sich dafür aus, die Handelsströme der EU zu „diversifizieren“ und die Arbeit an einem „Netzwerk von Freihandelsabkommen“ fortzusetzen. Es gebe eine neue geopolitische Dringlichkeit, Fortschritte zu erzielen. Zugleich will Dombrovskis der Nachhaltigkeit einen höheren Stellenwert einräumen.

Die Kommission finalisiere derzeit Freihandelsabkommen mit Chile und Mexiko. Die Gespräche mit Australien verliefen ebenfalls produktiv. Ein Deal wird für das erste Halbjahr angestrebt. Auch die Verhandlungen mit Indonesien und Indien hob Dombrovskis hervor, wenngleich ein Abschluss noch in einiger Ferne liege.

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