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10.06.2018

11:44 Uhr

Reformvorschläge

Noch keine Einigung auf deutsch-französischen Fahrplan für Euro-Zone

Deutschland und Frankreich wollen die Euro-Zone stärken. Auf gemeinsame Reformvorschläge haben sich die Finanzminister Scholz und Le Maire noch nicht geeinigt.

Berlin unterstützt nicht alle Forderungen des französischen Präsidenten Macrons. AP

Olaf Scholz (l.) und Bruno Le Maire

Berlin unterstützt nicht alle Forderungen des französischen Präsidenten Macrons.

Paris Deutschland und Frankreich haben sich noch nicht auf einem gemeinsamen Fahrplan zur Stärkung der Euro-Zone verständigt. Es habe zwar deutlichen Fortschritt gegeben, es sei aber noch Arbeit zu erledigen. Das teilte ein französischer Diplomat am Sonntagmorgen nach langen Verhandlungen zwischen Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) und seinem französischen Kollegen Bruno Le Maire in Paris mit.

Deutschland und Frankreich wollen sich bis Ende Juni auf gemeinsame Reformvorschläge einigen und diese beim EU-Gipfel auf den Tisch legen. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hatte im September 2017 einen radikalen Umbau der EU bis 2024 vorgeschlagen, inklusive eigenem Haushalt und Finanzminister für die Euro-Zone. Berlin unterstützt nicht alle Macron-Forderungen.

Es solle noch in dieser Woche ein weiteres Treffen geben, wahrscheinlich als Videokonferenz, kündigte der Diplomat an, der namentlich nicht genannt werden wollte. Die Ressortchefs seien entschlossen, in den kommenden Tagen einen Kompromiss zu finden.

Es gelte aber der Grundsatz, dass nichts vereinbart sei, bis alles vereinbart sei. Die Verhandlungen zwischen Scholz und Le Maire dauerten demnach rund 13 Stunden lang und endeten in den frühen Morgenstunden. Scholz hatte das Treffen am späten Samstagabend ohne weitere Details via Twitter bestätigt.

Von

dpa

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