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12.08.2022

06:52

Rüstungsindustrie

Kaufleute des Kriegs: Wie Südkorea zu einer der weltweit größten Waffenschmieden wird

Von: Martin Kölling

PremiumDas Land nutzt seine Lage als hochgezüchteter Frontstaat zu Nordkorea industriepolitisch. Die Waffenexporte steigen rasant an. Der Ukrainekrieg bringt nun den Durchbruch in Europa.

Die Bedrohung aus dem Norden hat Südkorea zu einem hochgerüsteten Land gemacht. Das nutzt die Regierung nun im Waffenexportgeschäft.

Militärübung in Südkorea

Die Bedrohung aus dem Norden hat Südkorea zu einem hochgerüsteten Land gemacht. Das nutzt die Regierung nun im Waffenexportgeschäft.

Tokio 14,2 Milliarden Euro: Das ist der geschätzte Betrag, für den Polen Ende Juli Kriegsgerät in Südkorea bestellt hat. Geordert wurden 980 Panzer des Typs K2 Black Panther, 648 K9-Haubitzen und 48 leichte FA-50-Kampfjets – der mit Abstand der größte Waffenexport in der Geschichte der südkoreanischen Rüstungsindustrie. Der Grund für den Großeinkauf ist der Ukrainekrieg. Polen liefert umfangreich Kriegsgerät an die Ukraine. 

„Aufgrund der Unterstützung Polens für die Ukraine war es notwendig, die Lücke in der Boden- und Luftstreitkraft zu schließen“, sagte der polnische Verteidigungsminister Mariusz Blaszczak bei der Vertragsunterzeichnung. „Das koreanische Waffensystem war in Anbetracht der Technologie, des Preises und des Zeitpunkts der Einführung am besten geeignet.“ Es handele sich nur um die erste Phase der Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern. 

Für Südkorea wird der Ukrainekrieg zum Durchbruch in die Topliga der Waffenexporteure: Der Deal mit Polen gilt als Türöffner für weitere Exporte in Nato-Länder.

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