MenüZurück
Wird geladen.

14.09.2017

10:31 Uhr

Sean Spicer

Trumps Ex-Sprecher lacht über seine Amtszeit

Der ehemalige Pressesprecher Sean Spicer kann über seine kurze Amtszeit unter Trump lachen. Er sorgte für den umstrittenen Satz des größten Publikums bei der Amtseinführung Trumps. Er stritt oft und erntete dafür Spott.

Der ehemalige Pressesprecher Trumps trat wegen umstrittenen Aussagen kurz nach der Amtseinführung des US-Präsidenten zurück. dpa

Sean Spicer

Der ehemalige Pressesprecher Trumps trat wegen umstrittenen Aussagen kurz nach der Amtseinführung des US-Präsidenten zurück.

Los AngelesDonald Trumps früherer Pressesprecher Sean Spicer (45) kann über seine teils kuriose und ziemlich kurze Amtszeit im Weißen Haus inzwischen zumindest lachen. So witzelte er am Mittwoch (Ortszeit) in der Talkshow von Jimmy Kimmel („Jimmy Kimmel Live“) über seine umstrittene Arbeit für den US-Präsidenten.

Der 45-jährige Spicer hatte am Tag nach der Amtseinführung Trumps im Januar bei seiner ersten Pressekonferenz behauptet: „Dies war das größte Publikum, das jemals einer Amtseinführung beiwohnte. Punkt!“ Darum entspann sich ein Streit mit Medienvertretern, die die These in Zweifel zogen. Als Kimmel ihn jetzt damit konfrontierte, dass die damalige Pressebegegnung wohl schräg war, unterbrach ihn Spicer lachend: „Das ist mir bewusst, aber danke für die Erinnerung“, scherzte er. Es sei aber nun einmal nicht sein Job, als Präsidenten-Sprecher seine eigene Meinung darzustellen.

US-Unternehmen: Trump wirbt erneut für Steuersenkung

US-Unternehmen

Trump wirbt erneut für Steuersenkung

Donald Trump setzt sich wiederholt für eine Senkung der Steuern für US-Unternehmen ein. Vor allem gehe es um die Mittelschicht und neue Jobs bei der Steuersenkung. Doch die Republikaner streiten sich über das Thema.

Kimmel fragte auch, ob Spicer wisse, warum Trump so besessen von Größe sei. Und – noch etwas indiskreter – ob er den Präsidenten schon einmal nackt gesehen habe. „Habe ich nicht, nein“, erwiderte Spicer. Er glaube aber, dass es Menschen gebe, die Trump seine verdiente Anerkennung verweigern. Das nehme der Präsident dann oft persönlich. Insgesamt distanziere er selbst sich „absolut nicht“ vom Amtsinhaber im Weißen Haus.

Spicer war am 21. Juli als Pressesprecher des Weißen Hauses zurückgetreten. In seiner Amtszeit hatte er sich immer wieder heftige Wortgefechte mit Journalisten geliefert und viel Spott geerntet. Die Schauspielerin Melissa McCarthy fand als Spicer-Parodistin in der Comedy-Sendung „Saturday Night Live“ so etwas wie eine Paraderolle.

Von

dpa

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×