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22.01.2022

15:00

Sicherheitspolitik

Warum ausgerechnet die Türkei im Ukraine-Konflikt vermitteln will

Von: Ozan Demircan, Mathias Brüggmann, André Ballin

Erdogans Regierung unterhält als Nato-Mitglied intensive Beziehungen zu Moskau und Kiew. Bei einem Krieg hätte sie viel zu verlieren – und bietet sich als Mediator an.

Angesichts russischer Truppenbewegungen sucht der ukrainische Präsident den Beistand des Schwarzmeer-Nachbarn Türkei. via REUTERS

Der Präsident der Ukraine, Wolodimir Selenski (l.), gemeinsam mit dem türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan

Angesichts russischer Truppenbewegungen sucht der ukrainische Präsident den Beistand des Schwarzmeer-Nachbarn Türkei.

Ankara Der türkische Präsident möchte keinen Krieg. Recep Tayyip Erdogan meint damit aber nicht seine eigenen militärischen Aktionen, sondern einen drohenden russischen Einmarsch in der Ukraine.

„Die Türkei ist bereit, jede mögliche Rolle zu spielen, um die Spannungen zwischen Russland und der Ukraine abzubauen“, ließ Erdogan über seinen Sprecher ausrichten. „Wir tun dies sowohl als Freund Russlands und der Ukraine wie auch als Nato-Verbündeter.“ Voraussichtlich Anfang Februar will Erdogan den ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenski besuchen.

Seit Wochen suchen die USA, Deutschland und andere Staaten das Gespräch mit Russland, um einen Einmarsch in die Ukraine zu verhindern, der angesichts des Aufmarschs von mehr als 100.000 russischen Soldaten an der Grenze zur Ukraine befürchtet wird. Erst am Freitag beendeten US-Außenminister Antony Blinken und sein Amtskollege Sergej Lawrow ein Krisengespräch in Genf ohne sichtbaren Erfolg.

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