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04.03.2018

16:40

Stahlmarkt

Trump weckt alte Ängste

Von: Sha Hua, Kevin Knitterscheidt

Aktuell ist Europas Stahlbranche in einer komfortablen Lage. Doch sollte der US-Präsident Strafzölle einführen, könnte sich das schnell ändern.

Düsseldorf, PekingSeit 100 Jahren sind die Dorstener Drahtwerke im Geschäft. Der Familienbetrieb mit Hauptsitz im Münsterland betreibt Fabriken auf der ganzen Welt: In Chile, China und auch in den USA. Seit US-Präsident Donald Trump im vergangenen Sommer erstmals Dumpingvorwürfe gegen europäische Stahlproduzenten wie Salzgitter und Voestalpine erhob, kauft der Drahthersteller seinen Stahl für das Werk in York, Pennsylvania, bei lokalen Firmen. Schon damals habe „das Interesse der europäischen Stahlproduzenten am US-Markt spürbar nachgelassen“, sagt Geschäftsführer Volker Tüshaus.

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