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12.09.2017

18:18 Uhr

Südsudan

Zwei Millionen fliehen vor Bürgerkrieg

Wegen des Bürgerkriegs im Südsudan sind laut Uno zwei Millionen Menschen in Nachbarländer geflohen. Zudem sind fast zwei Millionen innerhalb des Landes geflohen. Fast ein Drittel der Bevölkerung ist auf der Flucht.

Flüchtlinge aus dem Südsudan in Ofua, im Norden von Uganda, in einer Flüchtlingssiedlung. dpa

Flüchtlinge in Uganda

Flüchtlinge aus dem Südsudan in Ofua, im Norden von Uganda, in einer Flüchtlingssiedlung.

JubaDer blutige Konflikt im Südsudan hat inzwischen mehr als zwei Millionen Flüchtlinge in die Nachbarländer getrieben. Dies sei die höchste Zahl an südsudanesischen Flüchtlingen seit Erlangung der Unabhängigkeit im Jahr 2011, teilte das Uno-Nothilfebüro am Dienstag mit. Eine Million Flüchtlinge leben demnach in Uganda, die anderen in Äthiopien, Kenia, im Kongo, in der Zentralafrikanischen Republik und im Sudan. Weitere 1,87 Millionen Menschen seien innerhalb des Landes geflohen. Somit ist fast ein Drittel der Bevölkerung auf der Flucht.

Der Bürgerkrieg in dem ostafrikanischen Land brach 2013 aus. Hintergrund ist ein Machtkampf zwischen Anhängern von Präsident Salva Kiir vom Volk der Dinka und den Unterstützern seines ehemaligen Stellvertreters Riek Machar vom Volk der Nuer. Zehntausende sind getötet worden, sechs Millionen Menschen haben nicht genug zu essen.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Frau Annette Bollmohr

12.09.2017, 19:24 Uhr

Was mich im Zusammenhang mit dieser scheinbar (aber nicht wirklich!!) ebenso endlosen wie unlösbaren menschlichen Tragödie extrem interessieren würde, ist die Entwicklung des privaten Vermögens des Präsidenten Salva Kiir seit dem Beginn des Bürgerkriegs im Südsudan.

(Diesen Text hatte ich übrigens fast wortgleich bereits letzten Monat gepostet, unter http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/ruestungsexporte-bundesregierung-strebt-europaweite-standards-an/20178360.html).

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