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30.09.2019

09:37

Ukraine-Affäre

Mitarbeiter haben US-Präsident Trump mehrmals gewarnt

Die Ukraine-Affäre setzt Donald Trump weiter unter Druck. Nun wurde bekannt: Sein Stab hatte den Präsidenten im Vorfeld mehrfach gewarnt, Ermittlungen gegen Biden Junior zu erzwingen.

Ukraine-Affäre

Trump weist Anschuldigungen zurück: „Das ist eine Hexenjagd“

Ukraine-Affäre: Trump weist Anschuldigungen zurück: „Das ist eine Hexenjagd“

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Washington, Düsseldorf US-Präsident Donald Trump wurde von seinen Mitarbeitern mehrmals gewarnt, von der Ukraine Ermittlungen gegen den Sohn seines Konkurrenten Joe Bidens zu erzwingen. Die Verschwörungstheorie, die Trump verfolge, sei bereits „komplett entlarvt“, berichtet die „New York Times“.

Die Zeitung beruft sich auf den ehemaligen Berater für Heimatschutz, Thomas P. Bossom. Der Präsident soll lange vor dem Telefonat mit seinem ukrainischen Amtskollegen Wolodimir Selenski gewarnt worden sein.

Der Whistleblower, der die Ukraine-Affäre mit seiner Beschwerde um Trump ausgelöst hatte, steht einem Medienbericht zufolge unter dem Schutz von Bundesbehörden. Gegen den Hinweisgeber aus dem Geheimdienst seien Drohungen eingegangen, berichtete der Fernsehsender CBS am Sonntag.

Trump erklärte, dass er sowohl den Whistleblower, den er „seinen Ankläger“ nannte, als auch die Person, die an den anonymen Geheimdienstmitarbeiter „unrechtmäßig Informationen herausgegeben habe“, treffen wolle. „Hat diese Person etwa den US-Präsidenten bespitzelt? Große Konsequenzen!“, schrieb Trump auf Twitter und attackierte auch den demokratischen Vorsitzenden des Geheimdienstausschusses des Repräsentantenhauses, Adam Schiff. „Ich will, dass Schiff auf höchster Ebene zu Betrug und Verrat befragt wird.“

Schiff forderte den Zugang zu aufgezeichneten Telefonaten von Trump mit dessen russischem Amtskollegen Wladimir Putin sowie mit anderen Staats- und Regierungschefs. Schiff sagte, man müsse sehen, ob der Präsident insbesondere in den Gesprächen mit Putin die Sicherheit der USA untergraben habe, um persönlich bei seiner Kampagne zur Wiederwahl zu profitieren.

Trump droht ein Amtsenthebungsverfahren wegen umstrittener Äußerungen in einem Telefonat mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenski, die durch Hinweise des Whistleblowers publik geworden waren. Die Demokraten werfen dem Republikaner Machtmissbrauch vor: Trump soll Selenski zu Ermittlungen ermuntert haben, die seinem möglichen demokratischen Herausforderer Joe Biden im Wahlkampf schaden könnten.

Kommentare (6)

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Herr Max Schwarz

30.09.2019, 09:55 Uhr

Es war doch - wenn man die Berichterstattung verfolgt - kein Whistleblower, sondern wohl eher ein stattlicher Mitarbeiter, der seinen Amtseid ernst genommen hat (wenn es ähnlich wie in D ist, dass man seinem Land dienen und alles unternehmen werde, Schaden von seinem Land abzuwenden) ...... oder liege ich da komplett daneben?

Herr Max Schwarz

30.09.2019, 09:56 Uhr

... natürlich muss es ein staatlicher Mitarbeiter sein (und nicht stattlich :-))

Herr Helmut Metz

30.09.2019, 11:54 Uhr

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