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08.10.2019

15:21

Ukraine-Affäre

US-Außenministerium untersagt Botschafter Aussage vor Ausschuss

EU-Botschafter Gordon Sondland hätte vor einem Ausschuss des US-Repräsentantenhauses hinter verschlossenen Türen sprechen sollen. Dazu kommt es nun nicht.

US-Präsident Donald Trump und sein EU-Botschafter Donald Sondland stehen im Zentrum der Untersuchungen zu einem Amtsenthebungsverfahrens. AP

Donald Trump und Gordon Sondland

US-Präsident Donald Trump und sein EU-Botschafter Donald Sondland stehen im Zentrum der Untersuchungen zu einem Amtsenthebungsverfahrens.

Washington Das US-Außenministerium hat dem Botschafter Gordon Sondland eine geplante Aussage im Rahmen einer Untersuchung zu einem Amtsenthebungsverfahren gegen Präsident Donald Trump verboten. Sondlands Anwalt Robert Luskin sagte, als amtierender US-Botschafter bei der Europäischen Union und Mitarbeiter des Außenministeriums müsse Sondland der Anordnung des Ministeriums folgen.

Ein Grund für das Verbot sei nicht angeführt worden. Sondland sei „zutiefst enttäuscht, dass er nicht aussagen wird können“. Sondland hätte am Dienstag vor einem Ausschuss des US-Repräsentantenhauses hinter verschlossenen Türen sprechen sollen. Die Demokraten haben zahlreiche Fragen an Sondland. Ein Dutzend Abgeordneter forderte sogar seinen Rücktritt.

Die Beschwerde eines Whistleblowers und Handynachrichten, die von einem anderen Gesandten freigegeben wurden, haben Sondland zu einem potenziell wichtigen Zeugen bei Vorwürfen gemacht, Trump habe versucht, an belastende Angaben zu einem Rivalen zu kommen. Trump wird zur Last gelegt, die Ukraine dazu aufgerufen zu haben, gegen Präsidentschaftsbewerber Joe Biden vor der Präsidentschaftswahl 2020 zu ermitteln.

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