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05.07.2022

14:04

Ukraine-Krieg

Zehn Wochen im „Fleischwolf“: Eine Rekonstruktion der Schlacht um Luhansk

Von: Benjamin Reuter, Christopher Stolz
Quelle:Tagesspiegel

PremiumDurch den ukrainischen Rückzug aus Lyssytschansk hat Russland nun die gesamte Region Luhansk erobert. Die Schlacht könnte den Kriegsverlauf nachhaltig beeinflussen.

Ukraine-Krieg: Soldaten in Luhansk IMAGO/ZUMA Wire

Soldaten in Luhansk

In dem Gebiet in der Ukraine kam es zu heftigen Kämpfen.

Es war nach der russischen Eroberung von Sjewjerodonezk erwartet worden: Nach tagelangen schweren Kämpfen und immer größer werdendem Druck haben sich die ukrainischen Truppen am Wochenende auch aus der Zwillingsstadt Lyssytschansk zurückgezogen. Damit ist ein Teilziel der russischen Offensive im Donbass erreicht: die gesamte Region Luhansk unter Kontrolle zu bringen.

Nach mehr als vier Monaten Krieg in der Ukraine ist das ein erster großer Erfolg für Wladimir Putin. Und dieser Erfolg ist im Rückblick durchaus überraschend, denn er kommt nach zahlreichen Rückschlagen für die russische Armee: Da waren der gescheiterte Vormarsch auf Kiew und der Rückzug in der Nordukraine; die ausgebremste Offensive in der Südukraine; die symbolträchtigen Verluste des Panzerkreuzers „Moskau“ und jüngst der Schlangeninsel.

Als die Offensive im Donbass am 18. April startete, galt die russische Armee als chaotischer Haufen: schlecht koordiniert, geplagt von Problemen bei der Kampfmoral, geschwächt von hohen Verlusten, überfordert sogar von grundlegenden militärtaktischen Manövern.

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