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19.09.2017

17:30 Uhr

Uno-Vollversammlung

Warum Nordkorea in der ersten Reihe sitzt

Bei der Debatte in der Uno schimpft Donald Trump auf Nordkorea und droht dem Regime mit „völliger Zerstörung“. Die nordkoreanische Delegation hätte die Rede aus erster Reihe verfolgen können – ließ jedoch Sitze leer.

Als Donald Trump spricht, haben einige Delegierte aus Nordkorea ihre Sitze in der ersten Reihe schon verlassen (l.). AP

Generaldebatte

Als Donald Trump spricht, haben einige Delegierte aus Nordkorea ihre Sitze in der ersten Reihe schon verlassen (l.).

New YorkAus der ersten Reihe des Plenarsaals der Uno-Vollversammlung hat eine deutlich verkleinerte nordkoreanische Delegationdie erste Rede von US-Präsident Donald Trump bei der Generaldebatte der Vereinten Nationen verfolgt. „Der Raketenmann ist auf einem selbstmörderischen Weg“, sagte Trump unter anderem an die Adresse der Nordkoreaner und ihres Führers Kim Jong-Un.

Die Sitzplätze der Nordkoreaner in der ersten Reihe waren allerdings deutlich leerer als noch kurz zuvor bei der Rede des brasilianischen Präsidenten Michel Temer. Auf den beiden vorderen Plätzen saß niemand mehr, in der zweiten Reihe machte sich ein nordkoreanischer Vertreter eifrig Notizen. Kim Jong-Un selbst bleibt der Veranstaltung stets fern.

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US-Präsident Trump hat bei seiner ersten Rede vor den Vereinten Nationen das Regime Kim Jong-Uns stark angegriffen. Nordkorea drohte er mit „völliger Zerstörung“. Auch den Iran und selbst die Uno verschonte Trump nicht.

Die Sitzordnung der Vereinten Nationen während der jährlichen Generaldebatte hat ihre ganz eigenen Regeln: Jedes Jahr im Sommer wird eines der 193 Mitgliedsländer ausgelost, das dann vorne links im Plenarsaal sitzen darf. Danach geht es alphabetisch weiter.

In diesem Jahr wurde Tschechien (Czech Republic) ausgelost, darauf folgt im Alphabet der Vereinten Nationen Nordkorea (Democratic People's Republic of Korea). Deswegen durften die Nordkoreaner diesmal in der ersten Reihe, direkt vor dem Rednerpult sitzen.

Von

dpa

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